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Freitag, 16. März 2012

Spannend: Wikipedia

Immer wieder Spannend, welche meiner Wikipedia Bearbeitungen dauerhaft online bleiben. Heute hab ich von dieser Seite zu den Azoren (Portugal), den Abschnitt Käse geändert/ergänzt:

Dort stand lediglich zu den Azoren:


Auf den [[Azoren]] wird der [[Hartkäse]] ''Queijo da Ilha'' hergestellt, der wie [[Parmesan]] verwendet wird, außerdem der ''Queijo de São Jorge'' aus Kuhmilch. Die meisten portugiesischen Käsesorten sind eher streng in Geschmack und Geruch. Käse wird traditionell vor oder nach einem Hauptgericht gegessen.

Das erweckt ja den Eindruck, das hier nur dieser mir gar nicht so bekannte Hartkäse hergestellt wird.

Deswegen hab ich das so  geändert/ergänzt, das es insgesamt nun heist:

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Der bekannteste portugiesische Käse heißt Queijo da Serra aus der Region Serra da Estrela und ist ein Schafskäse. Im Geschmack ähnelt er Brie. Cabreiro ist ein herber Ziegenkäse.

Auf den Azoren wird der unter anderem ein Hartkäse Queijo da Ilha hergestellt, der wie Parmesan verwendet wird. Der bekannteste azorianische Käse ist der Queijo de São Jorge aus Kuhmilch. Auf Sao Jorge gibt es alein 3 Milchkooperativen. Auch auf jeder der anderen 8 Inseln der Azoren wird Käse von mindestens 1 Betrieb hergestellt.

Die meisten portugiesischen Käsesorten sind eher streng in Geschmack und Geruch. Käse wird traditionell vor oder nach einem Hauptgericht gegessen.

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Schaun wir mal, wie lange es Bestand hat..

Freitag, 10. Februar 2012

Unwetter diesen Winter auf Faial

Unwetter auf Faial in der Gegend von Capelo. In Ribeira do Cabo war heute um etwa 9 Uhr ein Fluss über die Ufer getreten. Einige Häuser sind von den Wassermassen geflutet worden. Die Dorfstraße wurde überschwemmt und war wegen Stein- und Geröllmassen unpassierbar. Auch wurde ein Auto in Mitleidenschaft gezogen. In Lombega und Feteira mußte die Feuerwehr ebenfalls ausrücken. Genauso in Varadouro, in der gleichen Gemeinde.

Eine Anwohnerin sagte: "Als ich das Rauschen des Wassers hörte, zog ich mich an und rannte in die Küche, aber die Kraft des Wassers hat mich nicht die Tür öffnen lassen" Das Wasser stand an Ihrem Haus bis zu einer Höhe von 40 cm.

Wie auch im vergangenen Winter in Flores (dieser Blog berichtete) ist die Ursache darin zu suchen, das der die Überschwemmung verursachende Bach nicht mehr wie früher gereinigt wurde, so das Stämme und Äste von den Bäumen bei starkem Regen einen Wasserstau verursachen, der sich dann - wenn der Druck gross genug ist - plötzlich wieder löst.

In Sao Jorge hingegen gab es nur etwas Regen obgleich man fast bis Capelo blicken kann.

Aktualisierung 13.02.2012: Hier gibt es ein Video zu dem Ereignis!

Montag, 22. Januar 2007

Montag 22.01.2007 / Dienstag 23.01.2007 35. Tag auf Faial GEDANKEN ZUR ZEIT

Der heutige Eintrag findet sich auch unter: http://www.de.indymedia.org/2007/01/166787.shtml und nimmt Bezug auf http://de.indymedia.org/2007/01/167067.shtml


Wer die angehangenen Bilder zum heutigen Tag in gross sehen will muss Sie anklicken, wenn sie nicht angezeigt werden sollten... (dann geht´s!)



Montag 22.01.2007 / Dienstag 23.01.2007 35. Tag auf Faial

Ort: Horta (nach 44 Stunden auf offener See/Fischerboot)


Nur wenig Schlaf nach dem vielen Schlaf auf dem Fischerboot. Ich vermisse die Wellenbewegung (1-5m Wellengang). Guter Regen am frühen Morgen.


Ich merke, das ich als Journalist gegen Nationalisten gefährlich lebe, wo gerade in der Türkei ein Journalist von einem 17 jährigen ermordet wurde. Angestiftet von einem extremen Nationalisten.


Ich kann es nicht nachvollziehen, das ich in Deutschland kaum Solidarität erfahre. Bin ich so ein schlechter Mensch? Es ist doch wohl kein Verfolgungswahn (wie mir auf indymedia vorgeworfen wurde..), wenn ich meine Verfolgung AKTIV erlebe. Es sind doch Tatsachen, wenn ich sogar fotografisch festhalten konnte, das meine Materialien beschlagnahmt wurden. Jeder kann selber nachrecherchieren, das all meine Webseiten, die irgendwo (!) irgendein durchgestrichenes, zerbrochenes Hakenkreuzverbotszeichen zeigten GESPERRT sind. 
TATSACHEN sind doch kein Verfolgungswahn!


Ich kann es alles nicht begreifen! Ich kann dazu nicht begreifen, wieso Österreich noch radikaler gegen mich vorgeht mit der Löschung aller Inhalte. 1% davon betraf nur die derzeitige Diskussion. 99 % nicht! Es wäre wirklich ausreichend – wenn auch nicht einzusehen – gewesen, die betreffenden GIF-Dateien einfach zu löschen. Zudem die Verwendung zur Dokumentation (86 STGB (3)) und eindeutig gegen Nationalsozialismus (86 STGB (2)) ganz klar NACH DEM GESETZESTEXT (der derzeitige, ohne Änderung schon!)AUSDRUECKLICH ERLAUBT ist.


Der Gesetzestext ist völlig klar formuliert und bedarf somit nicht mal einer Änderung. Ein Gesetzestext muss doch immer GANZ zitiert werden und kann nicht, je nachdem welcher politischen couloer der Anwender ist, in der einen oder anderen Weise verkürzt dargestellt werden.


Nun steht die unlösbare Aufgabe an, in einer auf Zettelchen aufbauenden Bürokratie 10 Riesennägel für 1 € 74 in Sekundenkleber für 1/3tel des Preises umtauschen zu wollen, oder jemanden zu finden, der diese Nägel z. Bsp. Als Zimmermann, gebrauchen kann. Ohne Zettelchen, das selber nicht mal einen cent wert ist, hat hier keinerlei Material den Wert auch nur eines 10tel cent. Mensch will einfach nicht ein einziges mal die Scheuklappen rechts und links zur Seite klappen. Die Menschheit in diesem auf Zahlen aufbauenden kapitalistischen System, ist einfach verrückt nach Regeln, die nur das Ziel haben, die Macht der Regierung zu erhalten. Genau durch diesen Glauben an Regeln und die Einfältigkeit des Menschen zu Glauben, das diejenigen, die die Macht haben, ihre eigenen Regeln genau befolgen, ist es möglich gewesen, das der Geschaftsführer von Beepworld David Finkenstädt, gegen sein eigens Gewissen verstossen hat und gegen seinen Glauben meine Seite gesperrt hat!


Vor meinem 2. Termin mit dem Bürgermeister John Castro (Fotos vom 1. Treffen im Anhang) esse ich ein 3. mal im A Avore. Heute gibt es beim Buffet, das immer eine andere Fischart aufweist, wodurch die 7 € angemessen sind, da sonst nur ein Fischgericht schon so viel kostet (…) diese 2. Art von kleinen Fischen (Stichlinge), die samt Kopf und Gräten gegessen werden, wie frittierte knusprige Sardinen. Grössere Exemplare dieser CHICHARRO´s haben allerdings schon ein paar “dornige Teile” und sind in der Mitte auch nicht so lecker knusprig.


Die Bedienung ist nicht bereit, (aus bürokratischen Gründen natürlich, wie soll es anders sein..) die restlichen Hähnchenstücke auf meinem Teller bis nach meinem Termin aufzuheben. Dann halt nicht. Diese einfältigen Bürokraten begreifen halt nicht, das Sie durch diesen fehlenden Kundenservice fürs nächste mal einen Gast verlieren und somit an Ihrem eigenen Einkommen nagen.


Pünktlich um 14.00 bin ich im Rathaus. Doch der Sekretär von John Castro ist nicht da und als er (nach 20-30 min..) kommt. Stellt sich heraus, das er den Termin mit John gar nicht vereinbart hat! Und das, obwohl ich ihn sogar per Mail konfirmieren sollte, was ich am gleichen Tag der Terminvereinbarung tat. Eine Rückmail hat er für nicht nötig erhalten. Das muss Mensch sich einmal vorstellen, das da jemand ggf fuer 200 € Reisekosten von Terceira oder einer anderen der 8 weiteren Inseln einfliegt, um zu erfahren, das dieser Termin nur der Terminvereinbarung für einen Termin in weiteren 2 Wochen gedient hat. Reine Verarschung. Wenigstens erfahre ich, das John heute 16.00 nach Lisabon fliegt.


Ich verzichte auf weitere Termine und organisiere mir das selber. Ich frage Media Media im Café Teatro, ob
ich meine Sachen dort lassen dürfe. Dies müsse ich Paulo fragen, der vieleicht im Café Picina ist. Dort ist er nicht. Anarchistisch frage ich einen Gast, den ich am Abend Gast
im Café Teatro kennen lernte und plaziere meinen Krams einfach in einer “trockenen” Ecke auf der Terasse.Genauso wie Fernando Menezes treffe ich John
John
so ein 2. mal kurz vor Abflug im Flughafen. Das ist hier wohl der einfachste Punkt Politiker zu treffen, da diese dort zur Durchführung Ihrer Amtsgeschäfte halt einfach zu einer bestimmten Zeit sein müssen und zwischen Check In und Abflug ohnehin etwas Leerlauf ohne lästige Sekretäre haben. Ich will einfach das denen bekannt ist, was in Deutschland abgeht, nicht das es hinterher wieder heist, es hätte ja keiner gewusst…


Ich unterhalte mich mit John auch über Internet. Schon interessant, das mir ein Bürgermeister rät Photoshop illegal aus dem Internet zu laden… Und bezüglich der Einbahnstrassenproblematik der Stadt sagt er mir, das diese nicht für mich gelten würde. Während in D-Land Schilder dies explizit erlauben müssen, (per Rad entgegen die Einbahnstr. zu rudern), ginge es hier auch ohne solche Schilder.


Erleben tue ich dies aber ganz anders, denn der Hortajenses ist völlig in seiner Bürokratie gefangen und macht den anarchistischen Radler an, egal wieviel Platz ist. Halt nur um im “Recht” zu sein. John sagt mir ich solle dann sagen, das er es mir erlaubt hätte… Hab aber keinen Bock drauf, mich mit den Einheimischen wegen solchem Kleinkrams anzulegen. Bin halt ZU GAST hier..


Dann erkunde ich weiter im kräftigen Dauerregen, der erst nach 24 h enden wird, die Küste um Castelo Branco Das prasselnde Erlebnis des Tages wird noch verstärkt durch Süss- und Salzwasserduschen unterhalb des Flughafens. Nach prasselndem Wasser bin ich wirklich verrückt!


Ansonsten bin ich einfach anders in so vielen Dingen. Es gibt da eben 2 verschiedene Arten des Verrücktseins: Das psychische und eben das angenehme anders als die Verdammte Masse an Einheitsdenkern zu sein…


Angesichts des wohl die ganze Woche unverminderten Wellengangs, verwundert es mich nicht, das die Açor Ocidental zum vereinbarten Zeitpunkt verlassen im Hafen schaukelt. Allerdings hätte schon jemand Bescheid sagen können. Egal – ich bin nicht darauf angewiesen und das wichtigste – den Fischeralltag in aufgewühlter See auf relativ kleinem Boot im offenen Meer zu erleben – habe ich hinter mir..


45,38 km in 3h03”37 Max 47 km/h Durchschnitt 14,8 km/h, 669 HM, Max.Hoehe 203 m 4% Durchschnittssteigung, 21% maximal


PS In dem folgenden Artikel http://www1.de.indymedia.org/2007/01/166107.shtml befindet sich die Adresse des Aussenministeriums. Wer solidarisch ist sollte die Herrn dort wissen lassen, was er von der Verfolgung von Antifaschisten in Deutschland hält. Die gröste Wirkung hat dies natürlich aus dem Ausland heraus, da Deutschland diese Nazizeichen ja lt. Begründung des LG Stuttgart nicht will, da sie im Ausland missverstanden werden könnten. Mit anderen Worten soll das Ausland nicht (mehr weiter) mitbekommen, das es in D-Land wieder ein Problem mit Nationalisten gibt. Genau dem möchte ich mit meiner politischen Aktivität gegen Deutschland aus dem Ausland heraus entgegen wirken. Das portugisische Fernsehen berichtete bereits in 3 Nachrichtensendungen (davon eine überregional/landesweit incl Azoren) Das muss die Bundesregierung nun nur noch mitbekommen um der unglaublichen Verfolgung statt Förderung von Antifaschisten endlich entschieden entgegenzuwirken. Bis das passiert bleibe ich “unterwegs” und letztlich nicht greifbar.


hamburgerinformationsradio@googlemail.com

Freitag, 29. Dezember 2006

Freitag, 29. Dezember 2006, 12. Tag auf Faial







Das ist die erste Kurve auf dem kurzen täglichen Weg nach Horta
Das Sträschen wurde in das Lavagestein geschnitten.






2.30 Aufstehen, Tagebuch, Briefe schreiben. Bei der Franziskuskirche war ich umsonst, da die Leiterin Amelia Rosa (Bild) nun im Urlaub ist „bis in’s neue Jahr“ was sowohl 2.1. als auch 5.1 oder ? heisen kann...

Auf dem Markt ist fast alles günstiger wie bei Modelo. So kostet Paprika beispielsweise 2 Euro das Kilo statt 3.49 Euro! Käse von Sao Jorge, 7 Monate gereift je nach Cooperative und Qualität 9.95 oder 7.70. (auf Sao Jorge selber kostet er bei den Kooperativen zwischen 5 -bei Abnahme von 1 kg oder mehr- und 8 € - 8 € in Santo Antonio, da die keinen an den Endverbraucher verkaufen wollen - in einem Supermarkt in Topo, was in der Nähe ist hingegen nur 7,50 €) Der von Pico kostet mit 6.50 angemessener Weise weniger, genauso wie der von Faial mit 5.80. Einige Frauen kommen gar von Pico hierher, da es dort zu viele Händlerinnen gibt. Einer kaufe ich eine Orange ab für 70 cent.
Bei RTP sagt mir ein Einheimischer, das meine Flagge nicht gut sei und geht weiter. Ich fahre hinterher und spreche ihn an, das Mensch sich drüber durchaus unterhalten könne, aber er müsse schon sagen „WARUM“.

Er will wieder weg, so das ich ihn mit Nachdruck auffordern muss. Er stellt sich als konservativ herraus. Da ich ihm aber erkläre, das ich auch aus Sicherheitsgründen eine Flagge brauche, verschwindet er kurz in einem Laden, während ich meine Fahne wieder hole, die sich ganz in seinem Sinne in einem Baugerüst verfangen hatte.

Er kommt wieder heraus, als ich auch gerade wieder ankomme und schenkt mir eine neutralere azorische Flagge. Ich habe dennoch das Bedürfniss, ihm genauer zu erklären, wiso mir die linke Kampffaust auf meiner Fahne der „Partida Socialista“ wichtig ist. Er hat leider keine Zeit, sagt aber, das er bei „Peter“ mit mir reden würde.

Bei der kath. Zeitung Diario de Horta spricht Mensch zwar perfekt English im Gegensatz zu den Konkurrierenden Medien, doch ist das Interesse = null. Die Sekretärinn nimmt mein Anliegen zwar entgegen, wobei sie gleich mehrere Möglichkeiten andeutet (Kolumne, Artikel lokal oder politisch oder im Sportteil), doch seitens der Journalisten (die wohl Chefredakteurin und Herausgeberinn in einer Person ist..) wird das Thema Antifaschismus/Neofaschismus nicht mal angesprochen. Die Sache mit dem Gepäck würde nur mich betreffen. Schon interessant, wie sich die Argumente wandeln: Geht es darum, gegen die Airline vorzugehen bin ich ein Fall von vielen, und geht es darum, es deswegen öffentlich zu machen, bin ich plötzlich ein Einzelfall, egal wieviele Gegenbeweise ich anbringen kann.

Selbst wenn ich 100 Hortanenser beibringen würde, wäre es nicht interessant.

Beim lokalen Radiosender vereinbart Mensch mit mir einen Termin für 14 oder 16 Uhr. Ich kann aber nur um 13 Uhr 30. So war ich also 30 Minuten zu früh da. Ich dachte wenn es dann noch nicht geht können wir vieleicht einfach einen anderen Termin machen aber ein weiteres Treffen sollte nie wieder gelinegen.. Hätte ich gewusst, das ich so pünktlich sein muss, hätte ich natürlich 30 Minuten gewartet, als ich den Journalisten, der gleichzeitig für den INCENTIVO arbeitet um 13.30 Uhr vor seiner Mittagspause im Aufgang zum Sender traf...

Dann war ich im Kino (und es gibt halt nur eine Vorstellung mit dem Film) und von 17-18 Uhr verbrachte ne Stunde vorm INCENTIVO und warte auf den Journalisten...

An meinem Rad wehen nun beide Flaggen...

Doch ich springe wieder hin und her, so aufgekratzt bin ich wegen der für mich nach wie vor unglaublichen Vorgänge gegen Antifaschisten derzeit in Deutschland UND wegen meines verlorenen Zelts. Also zurück zum INCENTIVO: Es stellt sich heraus, das mit dem Journalisten, der für Radio UND den INCENTIVO arbeitet, der Journalist gemeint war, den ich schon beim INCENTIVO gesprochen hatte...

Also nicht der den ich suchte..

Und damit zum bislang schwierigsten Eintrag in mein Tagebuch dieser Reise: Am Morgen bereitete ich extra einen Brief an Robin + Anhang vor und packte eine Portion Gofio für ihn ein. Das Zusammentreffen mit Robin am Abend in der Hafenzweigstelle von Peters Cafe (ungemütlicher, Galao dazu 10 cent teurer) führt zum Eklat.

Obwohl verabredet war, nach 2 weiteren Tagen ohne Zelt sich wieder zu treffen, spricht er nicht mehr mit mir. Krieg. Kein Kommentar, keine Begründung. Psychisch äuserst schwierig. Doch ich kann mich halbwegs nach ausen beherrschen – heule nur kurz in Peter’s Cafe in das ich fliehe, da ich keinen english sprachigen Ansprechpartner fand wie üblich in Stresssituationen. Dann kommt immer alles zusammen.

Nur durch mein kurzes Zusammengesunken da sitzen wird ein Mitarbeiter darauf aufmerksam. Er rät mir trotzdem nochmals das „Gespräch“ zu suchen. Ich fahre nach etwas Überlegung zurück und setze mich an einen Nachbartisch. Ich bestelle ein Schinken-Käse-Anannas-Toast und schlieslich 5 Galao – einer für mich und 4 für Rene’s Tisch. Der Bestellung lass ich je einen erklärenden und um Kontaktaufnahme bittenden Zettel in Deutsch/English beilegen. Alle 4 lassen in Mobbingart alles unangetastet.

Ich kann tun was ich will, um die Situation zu klaeren, es bleibt beim Krieg.

Als sie gehen, MUSS ich Sie einfach ansprechen. Als Grund des Kriegs gibt er an, das ich mich zum Gespott der Insel machen würde durch mein Verhalten, womit er nichts zu tun haben möchte.

Er spricht das „verrückte“ T-Shirt an, ohne seinen Inalt genau zu kennen und redet (alles in English statt Deutsch) irgendwas davon, das ich am Flughafen mein T-Sirt ausgezogen hätte, womit er vermutlich einen T-Shirt-Wechsel meint um ein verschwitztes Shirt zu waschen. Aber egal, auch wenn ich der verückteste Mensch von Faial bin, es ist MEIN Leben und das ändere ich nicht um mich bei anderen einzuschleimen. Wie sinnlos das zudem wäre, zeigt die Sache mit dem Kaffee ausgeben..

2 davon trinke nun ich und 2 verschenke ich weiter, nachdem ich die Situation bildlich festgehalten habe:

Nach etwas Schlaf zum Tanzen in’s Insonia, wo ich nun auch halbwegs als Stammgast akzeptiert werde, denn nun ist der Mindestverzehr für mich auch bereits seitens der Türsteher auf die Hälfte reduziert. Die Nacht mit DJ Santo aus Lisabon gehört zu meinen 50 geilsten Partys. DJ Santo spielte auch schon auf BOOM und fliegt nach 2 weiteren Nächten hier nach Budapest, was auch sein T-Shirt schon verrät...

Bilder zum Insonia unter dem Label Insonia oder (ein Teil) unter http://azoren2007.blogspot.com/2007/02/dj-santo-lisboa-plays-nice.html#links

23,12 km in 1’40“54, 13,7 Durchschnitt, 45,5 km/h Maximal, 410 Höhenmeter, 207 m Maximale Höhe, Durchschnittssteigung 5 %, Maximale Steigung 17 %