Dienstag, 26. Februar 2008

26.02.2008 7. Tag 1. Tag in der Türkei


1. Tag mit der Gruppe = letzter Tag mit der Gruppe?

Ich habe gehofft die Gruppe an der Fähre in die Türkei zu Treffen. Doch es wurden keine Radler gesehen!

Aber von der Fähre nach Lesbos sollen sie runter sein und in Richtung "Inselumrundung" vor 15 Minuten weg sein. Ich fahre hinterher und treffe zum Glück bald Leute, die schon 15 Minuten an der Strasse waren und auch wieder keine Radler gesehen haben. Also könnten selbige links rum um´s Schwimmbad doch noch zur Türkeifähre sein. Dort wurden aber immer noch keine gesichtet. Aber am gegenüberliegenden Ticketoffice. Keiner mehr da. Eine Frau gibt mir eine Telefonkarte mit 5 € doch Sigitas Händy ist ausgeschaltet...

Doch dann treffe ich die Gruppe doch noch, da ich sie wieder in einer anderen Richtung beim Frühstück entdecke. Ich kaufe mein Ticket und bevor es zur Paßkontrolle geht soll das Rad schon auf die Fähre geschoben werden. Da niemand Ticket oder Pass verlangt, sondern nur fragt ob ich schon bei der Paßkontrolle war, wäre möglicherweise gar kein Ticket zu 15 € einfach oder 20 € Retour nötig..

Jemand von außerhalb der Gruppe kauft mir 2 Buttons ab und in der Türkei spendet jemand vom Tourismusbüro 1,50 türkiche Lira (3 = 1 Glas Tee).

Am Vortag hatte jemand Geburtstag und bekam von Sigitas eine lustige Plüschblume geschenkt.

Das Begleitfahrzeug zeigt beiderseits die Route:






Es ist das einzige Fahrzeug auf der Fähre:

Kein Wunder, das im Winter kein täglicher Betrieb ist...

schon abgebrochen

Eigentlich fühle ich mich gleich wohl in der Gruppe.

Desto trauriger bin ich, das am Abend niemand Interesse an meiner Teilnahme hat. Die Ansage am Morgen war: "Fahrt nicht weiter wie bis zum Abzweig nach PALITKÖY - dort gibts eine Nachricht, wo das Camp ist" Noch im hellen treffe ich dort ein (nach 5 Snacks zwischendurch und 2 verschiedenen Tees + Ayran). An diversen Schildern hätte auch einfach eine Nachricht angebracht werden können. Doch nichts! Auch wartet niemand oer ist das Begleitfahrzeug zu sehen. Von 18.30 - 20.30 stand mein Rad DIREKT am Abzweigschild.
Ich vertreibe mir die Zeit mit Kacken, Nähen und Tagebuchschreiben nachdem ich eine Straße die kurz vorher links abzweigt ein gefahren bin, bis es abwärts geht. Hier wären 1000 gratis Pennplätze gewesen!
NIEMAND kommt auf die Idee zum VEREINBARTEN TREFFPUNKT ZURÜCKZUFAHREN!
20 Uhr 18 hält ein Polizeifahrzeug. Es fährt jedoch gleich weiter. Ich bringe einen Zettel an das Abzeigschild an und will morgen in ERDEMIT versuchen eine Mail zu senden.
Je nach Reaktion werde ich mein Geld zurück erbeten abzüglich Visagebühren und es aleine versuchen.
20 Uhr 28 verjagt mich die Polizei.
Am ausgewählten Schlafplatz werde ich nach 70,61 km in 4 Stunden 10´19 (Durchschnitt 16,9) wenigstens nicht vertrieben. Mehr Daten vom Rad PC gibt es nicht, da die Tasten nur zögerlich bei 10 - 12 Grad (!) funktionieren. Die Anzeige Spitzengeschwindigkeitist so in der kürze der Zeit, in dem sie auf dem Display ist, nicht ablesbar. Bei weiteren Versuchen springt alles auf 0.
370 km sind es gesamt (glaube 2 % Durchschnittssteigung und 5 % maximal bei relativ wenigen Höhenmetern - schätze 276)
Bisher Gesamt 2.843 Steigungsmeter mit 394 m maximaler Höhe.



video video

videoEigentlich wollte ich in Hamburg noch das Rücklicht gegen laufendes Abrutschen der Kontakte anlöten lassen. Davon wurde aber wegen Abbruchgefahr abgeraten. Da aber in 50% der Fälle mindestens Handarbeit am Rücklicht (vorn oder hinten raus) nötig ist sichere ich es hinten nun mit Gaffertape im Test. Sonst könnte auch das Vorderlicht ausfallen.

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