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Sonntag, 13. März 2011

Verzögerung

Eigentlich wollt ich ja schon seit Donnerstag auf Graciosa sein, aber Mittwoch nahm der Frachter keine Passagiere mit und heute Abend hab ich mein Zelt umsonst zusammengeräumt, denn wegen "starker Bewölkung" fährt er gar nicht. Langsam rechnet sich der mit 22 € um 36 € günstigere Fahrpreis wie der Flug dorthin nicht mehr, denn ich muss an den Zusatztagen ja auch Essen: 3 mal 6 € plus ein Dessert zu 70 cent lassen also nur noch einen weiteren Wartetag zu um das ganze nicht ad absurdum zu führen.

Dazu macht die Polizei auf dem Rückweg ein Problem. Man müsste eine Warnweste anhaben. Würden sie mich nochmal ohne antreffen sprächen sie eine andere Sprache mit mir.

Mittwoch, 8. September 2010

Vermutung entsprach Wahrheit / ENTMIETUNG

Mitlerweile weiss ich, das die Vermutung, das Meyers (Vermieter Schulterblatt) die Untermieter geschickt haben und das ganze eingefaedelt haben, was mich Wohnungslos machte, nicht nur eine Vermutung war, sondern der WAHRHEIT entspricht.

Sie haben 2 Untermietern jeweils um die 5000 Euro gezahlt, damit diese die Aussagen aendern, so das mein Kuendigungswiederruf nicht mehr gueltig war. Ausserdem haben Sie den Untermietern die Wohnung versprochen. Da Sie dann aber nicht mal diese Versprechung eingehalten haben, ist auch Roschdi verprellt worden, zudem ihn selber Gewissensbisse plagten nicht selber wiederstanden zu haben, denn im Grunde seines Herzens wusste er natuerlich auch, das nicht richtig war, was er machte.

Da er nun nicht mal -totz des Versprechens - die Wohnung kriegt, denn Meyers sagen heute "Hue" und Morgen "Hott" und die Wohnung doch anderweitig vermietet wird, hat er sich zur Selbstanzeige durchgerungen:

"Hiermit zeige ich mich, Roschdi H.geb. 14.01.1983, selbst einer Straftat an.

Es geht um die Kündigung von Herrn Holger Halfmann, damals noch Schulterblatt 84, bei den Besitzern, Erika und Anne Meyer ( Wohnhaft Husarendenkmal 3 ).

Ausgesagt habe ich, wie die Schwestern Meyer, dass die Kündigung pünktlich eingegangen ist. Ob Murat Kaya auch etwas ausgesagt hat, ist mir nicht bekannt.

Diese Kündigung der Wohnung auf dem Schulterblatt 84, wurde von Holger Halfmann, richtigerweise und rechtlich gesehen widerrufen.

Ich und Murat Kaya, wollten die Wohnung übernehmen und das versprachen uns auch die Vermieter. Fakt ist aber, dass die Kündigung, erst 3 Wochen nach Erstellung von Holger Halfmann an die Vermietung übergeben wurde. Und somit sein Widerspruch Rechtmäßigkeit gehabt hätte.

Da wir aber weiterhin in der Wohnung wohnen bleiben wollten, versprachen uns die Meyer im Gegenzug für die Kündigung und für eine falsche Aussage bzw. ein bestätigen einer früheren Übergabe der Kündigung, die Wohnung.

Zu sagen wäre vielleicht noch, dass die Meyer seit Jahren versuchten den Herrn Halfmann, mit Klagen aus der Wohnung zu bekommen. Immer vergeblich. Nachdem wir, die Rechtmäßigkeit der Kündigung und den frühzeitigen Eingang bei den Meyers bestätigten, wollten sie uns allerdings nicht mehr die Wohnung überlassen. Es gab zu viele bedenken und man wollte ja auch Gentrifizieren. Fakt ist, dass der Wiederspruch von Holger Halfmann 3 Wochen vor der Kündigung bei den Meyers eingegangen ist!

Als Aufwandsentschädigung, gab es für mich eine sogenannte Umzugshilfe. Die wollte man so nennen, weil es dann nicht so viele Probleme gab. Es wurde sowieso in diesem ganzen verfahren, alles von den Meyers gelenkt, wie sie es haben wollten. Auf jeden Fall gab es für mich 5400 Euro und für Murat Kaya, 4500 Euro. Das war nie das was wir haben wollten. Aber es wurde uns mehr oder weniger aufgezwungen und nein sagen konnten wir bei der Geldsumme im Januar, nachdem alles durch war, auch nicht mehr. Es war wie ein Geschenk. Wie ich jetzt finde aber, wie ein unrechtmäßiges Geschenk. Ich weiß, dass es niemals herausgekommen wäre, wenn ich mich jetzt nicht selbst anzeigen würde, aber ich fand es schon damals nicht richtig, musste mich aber irgendwie diesem Gruppendruck beugen. Zumindestens hatte ich das Gefühl. Heute weiß ich es besser und möchte diese Last von mir runter holen, da das ganze Verfahren unrechtmäßig war.


Es fing alles im Frühling 2009 an. Ich brauchte eine neue Wohngemeinschaft. Zuvor war ich in 9 Monaten 5 mal umgezogen. Die Wohnung war sehr chaotisch und er wirkte auch ein wenig Crazy. Aber alles in allem, war es eine gute Lage und ein Preis den man sich als Student leisten konnte. Aber nicht nur die Lage sollte mich später nerven. Als ich einzog lernte ich nach und nach meine anderen 3 Mitbewohner kennen. Murat, Erwin und Silviane später nochmal für einen Monat Thorsten. Als ich am ersten Tag in diese Wohngemeinschaft kam. War ich so stolz Haustürschlüssel für die Nummer 84 auf dem Schulterblatt zu besitzen. Direkt gegenüber der Roten Flora. In mitten der Schanze! Direkt über dem Piazza. 1. OG. Rechtes Fenster von Holger Halfmann. Linkes von Silviane."


(... hier hab ich einen Teil herausgenommen, der sich gegen mich richtet und den ich nur im persoenlichen Gesprach darstellen moechte)


"HolgerHalfmann wiedersprach 2 Tage nachdem wir die Kündigung erhalten haben bei den Meyers und die Meyers bekamen wiederum erst 3 Wochen nach dem Wiederspruch die Kündigung.

Als Zeugin hierfür nenne ich Lena Struve bei der die ganze Zeit die Kündigung zuhause im rega.


Ihr Aktenzeichen lautet internet/003021/2010"


Roschdi schrieb mir nach Einreichen der Anzeige noch:


"mir wird momentan gedroht von murat, von den meyers usw. , die wollen alle das ich die anzeige zurückziehe, weil die meyers genau wissen, was es für die bedeutet und murat weil der ja noch tiefer drin steckt als ich.

der hat mir sogar schon mit schlägen gedroht wenn ich das nicht zurück ziehe, hat der mittlerweile wieder zurückgenommen, nachdem ich meinte das ich ihn dann anzeige, aber so siehts momentan aus, die meyers wollen mich auch wegen erpressung anzeigen, damit die irgendwie noch eingermaßen aus der geschichte rauskommen könnten "

Dienstag, 27. April 2010

Die ganze Story

Mit ein wenig Abstand zum Thema "Wohnen am Schulterblatt" habe ich mir nun mal die Arbeit gemacht und die jüngste Entwicklung des "Roschdi-Skandals" zusammengefasst:

Meine Vermieterin wollte schon immer die Wohnung haben, da Sie dann die doppelte Miete kassieren kann wegen altem Vertrag von 1977. Ich vermute das Sie dann Untermieter geschickt hat, die das Mietverhältnis von innen heraus auflösen sollten, denn die Untermieter machten dann gemeinsame Sache mit der Vermieterin, zahlten seit Dezember Ihre Miete nicht mehr und damit ist die Wohnung aleine für mich zu teuer. Vorher verlangte einer der Untermieter, das die Untermieterin die mit 4 Jahren am längsten da wohnte auszieht und einen Monat später verlangte er, das ich ausziehe.

Das Ziel erreichte er, indem er mich in dem Glauben lies, das er seine Miete zahlt während ich im Ausland bin, dies dann aber zusammen mit den anderen Untermietern nicht tat und gegenüber der Vermieterin schriftlich äußerte, das er eine Kündigung bei Ihr persönlich abgegeben hätte, die aber tatsächlich erst 3 Wochen später bei ihr einging. Dadurch musste ich einer gar nicht ausgesprochenen Kündigung widersprechen und mein Wiederspruch war so KONSTRUIERT zu spät, denn eigentlichging ging er rechtzeitig ein, bzw ich hätte gar nicht widersprechen müssen. Alles kompliziert. Die Erklärung von Roschdi bringt Licht in das Wirr Warr! Der Mietvereinsanwalt hat mir dann geraten eine "Vereinbarung", einzugehen in 2 Wochen Vormittags Wertsachen aus der Wohnung auf Ebay einzustellen und im Anschluß daran innert 3 Stunden diese 500 Artikel Versandfertig zu machen, was menschlich und zeitlich nicht zu schaffen ist. Ich hab es trotzdem unterschrieben, da ich sonst alles verloren hätte. Gleichzeitig begannen die Vermieterinnen die Tapeten von den Wänden reißen zulassen. Dafür wurden sortierte Sachen ständig umgeräumt, weswegen ich dann für einen kurzen Zeitraum eine einstweilige Verfügung beantragte.

Ich mußte also innert weniger TAGE mein ganzes Leben (bzw das meines verstorbenen Freundes dessen Erbe ich bin) abwickeln.

Wegen dieser "Vereinbarung" konnten die Vermieterinnen mir die Wohnung ohne langwierige Räumungsklage nehmen.

Dann bekam ich noch ein paar Tage um Sachen aus der Wohnung zu holen. Ich mietete ein Lager, das ich aber erst 4 Stunden vor der letzten Frist beziehen konnte. Also schaffte ich alles raus in´s Treppenhaus und dachte so meine Sachen vor dem Müll GESICHERT zu haben. Doch die Vermieterin verlangte, das alles innert Stunden weg sein sollte. Ich hab Ihr dann erklärt das ich alles nur per Rollwagen machen kann und aleine 7 REGENFREIE Tage brauche. Darauf hat Sie nichts gesagt. Daraus schloß ich, das Sie es verstanden hat und notgedrungen akzeptiert oder akzeptieren muß. Da habe ich noch geglaubt, das Sie das als Preis für eine schnelle Wohnungsräumung OHNE langwierige Räumungsklage, duldet. Da habe ich noch an einen letzten Funken MENSCHLICHKEIT geglaubt..

Tatkräftig hatte ich jede Minute, in der ich nicht Schlafen oder Ebay Versand machen musste, genutzt und bereits mehrere Fuhren (glaube 5) aleine per Rollwagen in´s Lager geschafft. Die erste hatte ich bereits um 7 Uhr mitgenommen zur Schlüsselübergabe um 8 Uhr! Mit der letzten Fuhre des ersten Tages kam ich um 23 Uhr an. Danach ein 3. x zu Fuß zurück zum Schulterblatt um Artikel Versandfertig zu machen. 4 Uhr Morgens per Trike zurück zum Lager um 3,5 Stunden zu Schlafen um zur Postöffnung bei der Post zu sein um das Nachts verpackte einzuliefern.

Obwohl ich der Vermieterin sagte, das ich 7 REGENFREIE TAGE brauche habe ich am Tag eines abendlichen Zusammenbruchs (den ich gleich schildere) natürlich auch mit meinen Planen weiter gemacht, denn da gab es Morgens auch schon Regen. Ich hatte genau genommen 3 Planen: Eine kleine ovale ohne Löcher für oben drauf und eine ältere größere zum zusätzlichen Schutz Außen rum. Bei der ersten Fuhre am Tag des abendlichen Show-Down lies ich die Plane im Heizungskeller zum Trocknen als ich im Lager war, und fuhr mit einer 2. trockenen Plane in einem Plastiksack geschützt zurück für die 2. Fuhre des Tages. (mitlerweile wurde ich für das trocknen der Plane auch schon angemacht vom Hausmeister obwohl ich den von der Verwaltung eingesetzten Wassertechniker vorher fragte)

Am Abend hatte die Vermieterin dann angekündigt, am nächsten Tag alles AUF MEINE KOSTEN zum Lager transportieren zu lassen. Das hätte viele hundert € gekostet, und meine Lageranmietung völlig sinnlos gemacht, denn 1500 € angenommenen Erlös hätten sinngemäß 1800 € Kosten gegenüber gestanden im Endeffekt. Schon bei der Anmietung des Lagers mit vollständig eigener Transportleistung hatte ich Angst mich übernommen zu haben, denn die wertvollsten Stücke sind sicher bereits in der ersten Versteigerungswelle weggegangen.

Selbstverständlich sehe ich ein, das ich für Super Geschwindigkeit Helfer brauche. Aber WER hilft umsonst? Von WEM kann ich das erwarten? Nach einer solchen Hilfe kann ich niemanden FRAGEN! Wenn ich Sie angeboten bekomme, wie später geschehen als es fast zu spät war, nehme ich die SELBSTVERSTÄNDLICH AN.

Doch nun machte mir hinzugerufene Polizei UND ein angerufener Anwalt die größte Angst, Ich verstand das absolute Eile geboten war und traf so die falsche Entscheidung des Gehorsams gegenüber allen Mächten,dasUnmögliche zu Versuchen, alles auf einmal in´s Lager zu schaffen trotz angekündigtem Regen. Ich wusste das es scheitern wird, aber ich musste es ja wenigstens versuchen in meiner Not!

Ich stellte also alle Sachen vor dem Privateigentum (also dem Haus der Vermieterinen) auf eine Reihe bzw Schlange auf um die Sachen endlich auf öffentlichem Grund außerhalb des Einflußbereiches der Vermieterinnen zu haben.

Dann begann ich ständig 10 x oder 20 x hin und her zu rennen um alles 10 - 20 m weiter zu transportieren (sonst Diebstahl, selbst so wühlten die zahlreichen Passanten schon in den Sachen)

Das bedeutet jedes mal den Karton auf den nassen Boden stellen, da nutzt auch keine Folie, da die bei dem Verfahren ganz schnell völlig naß ist.

Außerdem hätte die erst gekauft werden müssen, was nach Geschäftsschluß nicht möglich ist. (habe 3 aber nicht 10 oder 20!)

Als dann der erste Karton durchbrach und ich ohnehin schon völlig durchnässt, am zittern und völlig fertig (nervlich) und erschöpft (körperlich) war, gab ich auf und lies die Sachen auf der Straße stehen, da technisch nicht rettbar.

Ich bin nach Hause und hab mich in´s Treppenhaus gelegt, gehockt. Völlig resigniert und Handlungsunfähig.

Dort hat mich Polizei dann aufgefunden und gesagt, ich müsse die Sachen da weg nehmen. Ich hatte mich nicht bewegt, habe nicht gesprochen. Erst als das Wort "Rettungswagen" fiel, da ich den dann auch noch hätte zahlen müssen und alles NOCH SCHLIMMER geworden wäre, denn ich hätte am nächsten Morgen keinen Ebay Versand machen können, sprech ich mit den Beamten. Denn bei Ebay Sperrung wäre ja jeglicher Umzug, Lageranmietung sinnlos.

Das es genau so laufen wird dachte ich mir schon bei Beginn der Aktion, denn die Wahrscheinlichkeit, das es mehrere Tage zu dem Zeitpunkt nicht regnet lag bei 0 %. Deswegen hatte ich SELBSTVERSTÄNDLICH in den beiden Tagen davor auch nur - wie jeder Vernünftige Mensch es macht, nur den Rollwagen vollgeladen - da ne Folie drüber!

Die Zeit gab mir Meyer nicht. Mir blieb also nur über das UNMÖGLICHE wenigstens zu VERSUCHEN.

Es ist gescheitert.

Die Polizei rief die Müllabfuhr.

DANN erbarmte sich ein Nachbar, der Carsharing hat und nachts nur die km zahlen muß, nicht Miete.

Ich hab noch ein paar Sachen aus dem Müllauto holen können aber nicht viel. Darin war ja auch kein Licht und die Zeit eine Lampe zu holen wäre mir nicht gegeben worden. Schon ohne eine Lampe zu holen wurde ich angetrieben. Es geht NIE schnell genug! Dazu alle Kartons naß und ausgekippt.

Ich hatte zu dem Zeitpunkt auch psychisch wie körperlich nicht mehr die Kraft alles zu retten.

Müllabfuhr fährt nur auf den Müll, auch wenn das 10 mal soweit ist wie mein Lager. Bürokratiegründe: Wir sind kein Fuhrunternehmen! Mit Logik kommt Mensch im Kapitalismus leider nicht weiter.

Für die Polizei ist ALLES MÜLL - ohne rein gesehen zu haben.

Selbst der Müllmann meinte aber: "werfen Sie doch nicht die guten Bücher weg"

Da sieht Mensch, das sich die Leute nicht auskennen. Bücher lassen sich kaum verkaufen. In 100 sind 90, die keine Gebote kriegen, 2 die für 1 € weggehen. 7 auf die 1 € beim 5. versuch geboten wird und EINS, was mehrere Gebote erhält. Das ist so in etwa die Faustregel. Nasse Bücher will niemand.

Die ganzen anderen Sammlungen sind die Werte, da manchmal ein kleines Kästchen 10 € oder mehr bringt. Siehe Ebay! Dort hatte ich in kurzer Zeit mit Sachen die laut Gerichtsvollzieher 1000 -2000 € wert sind 7500 € an Geboten!

Heute weiß ich, das ich nicht auf den Anwalt des angerufenen Anwalt Notdienst hätte hören dürfen. Erst nachdem dieser mir sagte, das alles SOFORT aus dem Treppenhaus müsse, die Vermieterin ein Anrecht darauf hätte, begann ich wie ein Verrückter vorauseilend raus zu räumen, aber am nächsten Tag sah die Sache dann anders aus: Der Wohnungsräumer bot an alles aus dem Treppenhaus in mein Lager zu schaffen, denn ER konnte rechnen. Er hätte es ebenfalls viel weiter transportieren müssen und bekommt von den Vermieterinnen unabahängig davon sein Geld wohin er es transportiert. Das konnte ich am Abend der Katastrophe aber nicht ahnen. Auch die Polizei sagte mir am Vorabend, das es sein könnte, das die Vermieterin in ganz kurzer Zeit per Gerichtsvollzieher das Treppenhaus hätte räumen lassen können. Dann wäre auch alles weg gewesen oder es wäre nur unter Zahlung von Tausendern wieder erlangbar gewesen.

Montag, 19. April 2010

unfreiwillige oder freiwillige Übergabe?

Nach anfänglicher Angst meinerseits, das ich ausgesperrt werde nach dem Schloßausbau, da ich noch den ganzen Flur voll stehen hatte und deswegen immer wieder rein und raus musste, wurde es glücklicherweise nicht so schlimm wie befürchtet:

Ich bekam eine Stunde mehr Zeit ind Meyers gingen so lange weg. Als Sie wieder da waren hatte ich sogar 3 weitere Sachen in der Tür und Meyers waren geduldiger als nötig, denn ich war bereits fertig bevor Sie nachfragten!

Schlüssel habe ich nicht zurück gegeben wegen folgendem Missverständnis Seitens der beiden Meyers:

Bei der Einstweiligen Verfügung war ICH Antragsteller und die Antragsgegner (also Meyers) müssen die Verfahrenskosten übernehmen. Also meine 50,50 (gezahlt an die vollstreckende Beamtin in Beisein von Meyers) + den noch nicht gezahlten Betrag der die an die den Meyers zustellende Beamtin bekommen muß.

Beim Widerspruch dagegen waren Meyers die Antragstellerinnen und Ihnen wurde wiederum deie Gebühr aufgebürdet, da die Einstweilige zu recht erging. Lediglich die Vergleichsgebühren tragen beide Seiten selbst.

Meyers bringen dies aber durcheinander und sehen nur den Kostenspruch beim Wiederspruch und vergessen dabei aber, das in diesem 2. Verfahren Sie selber der Antragsteller waren.

Frau Meyer sagte mir zu, das Sie dies tut UND NICHT VERRECHNET mit anderen Forderungen, sobald Ihre Anwälte meine obige Darlegung der Kostenentscheidung bestätigen.

Weiters gaben wir uns die Hand darauf, das ich Internet im Treppenhaus haben kann bis selbiges in meinem Lager freigeschaltet wird. Am nächsten Tag wollten Sie davon nichts mehr wissen.

Außerdem bestätigte Sie mir, das Sie meinen Rechtsberater beim Mietverein von Terminen am Schulterblatt unterrichten wird, damit ich bei solchen Gelegenheiten weiter Sachen raus holen kann.

Schlußendlich wurde vereinbart, das mir der Elektriker die Kabel von Jens (und ggf weitere) aushändigen wird bei Neuverlegung.

All diese Vereinbarungen sind aber NICHTS wert, da die Vermieterin täglich Ihre Meinung ändert und mir NICHTS schriftlich gibt.

Sonntag, 18. April 2010

Habe ein hochaktuelles Flugblatt gefunden:

1989 wie 2010 leider genauso aktuell, wenn Sie sich den Text durchlesen.

Für mich endet heute NAcht meine Zeit gegenüber der Flora durch weg gentrifizierung - siehe auch:

de.indymedia.org | Gentrifizierung des Schanzenviertels

Montag, 11. Januar 2010

Ein verrückter Tag


Montag 11.01.2010

64. Reisetag

22. auf Terceira

Ich versuche der Internetfalle zu entkommen, indem ich um 5.30 zum PICO ALTO-Gebiet aufbreche. Dort wartet noch der Rest des übrigens doppelt vergebenen "PR2" auf Entdeckung.

Noch in Vila Nova reist die Kette wieder und es ist Superschieb im Regen angesagt.

6.45 erreiche ich die bereits geöffnete Pasteleria, die für den kleinen (!) Galao 90 cent nimmt.

Dann runter nach Praia, mit dem 1.37 € teuren Bus zum Einkaufen und Radladen. Der Busfahrer hat das Geld nicht in den praktischen Fächern direkt, sondern jeweils in einer Plastiktüte in der er bei jedem bar zahlenden Fahrgast ein 1 cent Stück, 2 cent Stück, 10 cent Stück und 50 cent Stück + ggf ein 2 und 1 € Stück herrauskramen muss.. Es gibt auch Magnetkarten, Lochkarten und dazu noch Zettel und Abreisszettel.. (wozu letztere beiden gut sind würd ich gerne wissen..)

Es bläst ein Sturm der mich oberhalb der Bombeiros fast vom Bürgersteig bläst. Der Radladen ist nochzu. Ich lasse alles dort und gehe erst einkaufen gegenüber der Bushaltestelle. (Tipp: günstiges Müsli - 500 g mit einer eins vor dem Komma statt einer 4!) Einkauf an der Information deponiert.

Im Radladen gibt es dann nur Plastikrädchenumwerfer (Tourney) oder die schlechten Shimano ALTUS Umwerfer. Dazu "Made in Taiwan" Pseudo Kettennieter. Die taugen nicht mal als Spielzeug, da spitze Dornen dort sitzen, wo Mensch Kraft ausüben muss. Unbedingt wollte der Entwickler da ein Multiwerkzeug aus dem Kettennieter, der so den Kettendorn nicht einen mm herausbewegt, machen. Die Dornen an ungünstigster denkbarer Stelle sollen als Schlitz und Kreuzschlitzschraubenzieher dienen, die man halt besser seperat hat. Zu viel auf einmal ist eben zu viel! Selbst mit einem dicken Kissen scherzt es!

Niemand, mit dem ich über eine solche Scheisse reden kann. (mitlerweile mit dem Bus zurück in Villa Nova) In der gegenüberliegenden Casa de Povo bedeuten mir wartende, das ich nicht hoch gehen darf. Mein Internetgastgeber ist nicht da. Ich verzweifel und schmeiss den Kram so hin. Das 10 cent "Werkzeug" (das 10 € gekostet hat!) ZERBRICHT (während mein 9er Schlüssel höherer Qualität natürlich unbeschädigt bleibt.)

Das vorstehende Drama hat anscheinend ein Schreiner gegenüber des Zuckerbäcker-Imperio (Bild später) mitbekommen, denn als ich von Mittagessen und Einkäufe zum Zelt zu Fuss bringen zurück bin, ist die Kette von Zauberhand repariert. So was hab ich auch noch nie erlebt!

Ich fahre (!) also per TRIKE (!) nach PRAIA und tausche den zerbrochnen unbrauchbaren "Kettennieter" gegen 2 Reifen (die nur 300 kpa - das sind 3 Bar bzw 45 PSI Luft halten können).

Brief an Mutter (dabei auch ein paar Reiseunterlagen wo "Claire" drauf steht, da ich Ihre Adresse nicht habe; wenn Claire Sie haben möchte kann Sie meine Mutter anschreiben und sie darum bitten, Adresse per Mail bei Wunsch!) und Internet in der Bar auf Praias Hausberg. (zu Fuss hoch)

Auf dem Rückweg noch ein Knoblauchbrot (nur 40 cent und mit KÄSE!) in der ansonsten unbezahlbar teuren Pizzaria an der Air Base und einen Longtrink, 2 knusprige Queso/Fiambre Brote, Galao und Schokohörnchen samt Schokoeis (Cart de Ore, lecker zu 56 cent Sonderpreis beim Eis immer für mich!) in der künstlerisch gestalteten Snackbar neben dem Laden in Lajes Mitte, die zum Glück bis 23 Uhr geöffnet hat.

Sonntag, 10. Januar 2010

Sonntag 10.01.2010

63. Reisetag

21. auf Terceira

Wer auf vorrausgehendem Bild genau hinsieht wird mein Zelt entdecken.
Erkundung der Steilküste unterhalb meines Schlafplatzes. 2 abenteuerliche Wege führen hinunter. Einen davon kann Mensch in der oberen linken Bildecke erahnen.






Meine derzeitigen Nachbarn ermöglichen mir einen Internetzugang und Vertrauen mir sogar die Wohnung in Ihrer Abwesenheit an. Sowas hat Mensch selten. VIELEN HERZLICHEN DANK! Mir wurde nach meiner Vorstellung gesagt ich solle Bescheid sagen, wenn ich irgend was bräuchte und dann erwähnte ich die Stichworte Computer und Internet.. Auch zu einer warmen Dusche konnte ich so nach 20 Tagen mal wieder kommen..

In Hamburg ist der ABSOLUTE SUPERGAU eingetreten:

Auch der letzte Untermieter ist ausgezogen und damit meine gerade erst an Frau Meyer gemachter Vorschlag, das Sie so wenigstens die halbe Miete erhält, sinnlos, nicht die Briefmarke und erst recht nicht die ganze Arbeit, Zeitverlust und Aufwand wert gewesen!

Ausserdem hat zu allem Überfluss auch noch der letzte Untermieter die Schlüssel an die Mietgeyergemeinschaft übergeben und diese hat bereits die Schlösser ausgewechselt.

DAS bedeutet, ich KOMME NICHT MEHR IN DIE WOHNUNG.
Den ganzen Tag am PC verbracht. Abends kommen meine Internetgastgeber wieder, doch gehen bald wieder und wollen nun doch lieber abschliesen. Am nächsten Morgen könnte ich aber wiederkommen. Ich überschlage, das ich 12 Tage bräuchte um die noch nicht abgetippten Tage der derzeitigen Reise samt Bildern und Videos online zu stellen - ist es das wert?
Soviel Zeit vergeuden, damit es andere meist kostenlos aufsaugen?
Heute also schon mal nur 1 km per Rad gefahren. Zum Chicken House. 4 oder 5 Stück kosten seltsamerweise mit jeweils 4.75 € das gleiche. Galao kostet hier freche 100 cent - daher noch zum freundlichen Restaurant gefahren (siehe Jan 09) und vor dem Schlafen gehen noch etwas durch die Strassen der nahen Umgebung. Ergibt 127 Höhenmeter. 16 -28 Grad

Freitag, 8. Januar 2010

Freitag 08.01.2010
61. Reisetag
19. auf Terceira
Kurz nach diesem Bild... ...regnet es mal wieder...

Wie kann man nur in einem 3000 € teuren Rad eine KETTEN-Schaltung verbauen, wo klein Lieschen Müller weiss, das bei Belastung oder nach wenigen 1000 km IMMER der Umwerfer abricht? Lieber würde ich Thomas Seide 10.000 € geben, wenn er ein Trike mit NEUARTIGEM ANTRIEB (wie seine Federung, er hat das Zeug dazu also!) entwickelt und 10 Jahre Garantie und Ersatzteilservice anbietet, mit dem Fokus darauf, das beides nie in Anspruch genommen werden muss. Munter hüpft die Kette zwischen den Zahnkränzen, vor allem dann, wenn sie belastet wird, es also darauf ankommt, das es funktioniert! Dazu bleibt sie am vorderen kleinen (dem Wichtigen!) Zahnkranz kleben und verharkt sich imer wieder. Dazu war am Morgen auch noch das Hinterrad an der Zahnkranzseite halb draussen. Auch immer wieder mal! Egal, wie fest es angezogen wird. Egal ob mit Washer oder nicht! Dazu gibt es Ersatzmuttern ausschliesslich in England, da nicht metrisch!

13 Uhr 48 erst los gekommen. 15 Uhr 08 immer noch nicht oben zurück. Super Schiebung an Super Schiebung. Spring-Prozession.

Ich entdecke einen Weg, an dem sage und Schreibe 87 Baumfarne wachsen! Sonst steht diese königliche Pflanze meist aleine und das dazu auch nur sehr selten.

Ich nächtige auf 297 m in einem Kuhgang neben einer Kuhwaage. Nicht schön (mein schlechtester Schlafplatz bislang) aber praktisch, denn so kann ich meine Erkundungen genau da fortsetzen, wo es zufällig eindunkelte. Auch einen Wasserhahn gibt es, auch wenn er nur tröpfelt, Eine Flasche mit Drath angebunden hilft...


Aus diesem Keks würde ich (mit anderen aus einer Packung..) gerne ein Kunstwerk schaffen. Kunstharz auf ein Rechteck und dann viele geordnet drauf kleben im Rechteck...

552 Höhenmeter, 670 runter, 571 m Max Höhe

Samstag, 19. Dezember 2009

Mein Hafenbild in Horta von 2007 jemand hat Grafitti drauf gemacht...

Samstag 19.12.2009
41. Reisetag der Azoren 2009/2010 Tour
23. und letzter voller Tag auf Pico (mit Ausflug nach Horta, Faial)

In 1.5 Stunden habe ich heute Morgen noch das Gebiet Areia Larga bis zum Berg Monte geschafft. Und zwar jeweils bis zum Beginn des Asphalts von unten aus gesehen. Die gesamte mitlerweile 1a asphaltierte Küstenstrasse natürlich auch bis auf halbe Höhe hoch zur Küstenstrasse hoch.
Der erste Strand auf Pico... und gleich kommen Einheimische und sammeln was von ein...
Dann rüber nach Faial ein Paket meiner Mutter abholen und dann...

... erfahre ich, was ich befürchtet hatte: Die Fahrt nach Velas wurde gestrichen. PRAVISSIMO.

Besonders ärgerlich nicht nur wegen des Flugs am Sonntag, sondern auch weil es mit Monocasco 1.20 mehr kostet. Ein Marinepolist hilft weiter!
Ich vermute das die Fährpassage gestrichen wurde, weil nicht genug Leute ein Ticket gelöst haben. Offiziell natürlich wegen der Wellen - obwohl knapp unter 6 m laut Windguru. 2 x mit Monocasco die Strecke Madalena-Horta und 1 x Madalena-Velas mit dem Katamaran ist teurer wie 1 x Madalena - horta mit Monocasco und dann Horta - Velas mit dem Katamaran.
346 Höhenmeter, 293 runter, Max 119 m
11-26 Grad
2 Stunden 24'18 auf dem Rad über 4 km/h und wo ich dran gedacht habe das Gerät einzuschalten..
Das ergibt 26.25 km mit einem Durchschnitt von 10.9 und 40.8 Max
8 Uhr 17 los gekommen.

Folgende Bilder werden nach 50 Tagen gelöscht - AUSSER jemand spendet 20 € für ein Jahr Bilder...:






Mein Rad "zusammengefaltet"




Freitag, 4. Dezember 2009

Wegen des in diesem Post (click) dargestellten Problems habe ich meine Vermieterinnen nun angeschrieben:

Sehr geehrte Frau Meyer (Annegret und Erika, betreuende Anwälte)

Ich hatte es zwar schon mehrfach angesprochen, aber ich glaube nicht, das irgendwer von Ihnen überhaupt verstanden hat, worum es bei der Wohnung "Halfmann, Schulterblatt 84" überhaupt geht. Für Sie ist es ein Spekulationsobjekt, für mich ist es WEITAUS MEHR:

Es ist das Zu - Hause von Jens Peter Jacobsen. Das er nicht "irgendein" Mensch war sondern eine genauso hohe Bedeutung für Hamburg wie Corny Littmann hat müsste Ihnen aus übermittelten Artikeln bekannt sein. Jens lebt in mir weiter, und deswegen muss auch die Wohnung mit mir weiter existieren, denn es ist seine und meine Heimat. DAS WOLLTE JENS SO. Wir hatten eine langjährige innige Beziehung und nicht umsonst bin ich Aleinerbe. ER wollte, das ich mich darum kümmer, das seine Sachen ein Neues zu Hause finden. Zu 50 % bin ich damit fertig und der Rest muss noch folgen.

Das geht nicht mit einer anderen Wohnung, denn diese wäre für mich nicht finanzierbar. Mein ganzes Lebensprojekt wäre zu nichte, wenn Sie mir die Wohnung nehmen.

Ich habe beim Nachlassgericht Hamburg ein hinterlegtes Testament, das verfügt, das bei meinem Tod alles noch verfügbare Geld (wobei ich mich bemühe, das es möglichst viel ist) Entwicklungshilfeprojekten in Afrika (kein Brunnenbau, Quelleinfassungen) zur Verfügung steht. Dabei bedeutet jeder € mehr 1 Menschenleben, da mit jeweils 250 € eine Quelle eingefasst werden kann, die dann 250 Menschen sauberes Trinkwasser liefert.

Statt wie Viva Con Agua der Welthungerhilfe das Geld zur Verfügung zu stellen arbeite ich mit dem Stifterfond der GLS Gemeinschaftsbank (GLS Treuhand) zusammen, da die besser auf sich immer wieder verändernde Situationen reagieren können und mit meiner Stimme das Geld nach meinem Tod zuverlässig verteilen können. Mit meinen Vorgaben ist daher die GLS die Alleinerbin und nicht das von mir so gehasste Land Germania. Dieses Testament liegt neben der Wohnungstüre. Dort hängt auch der Hinterlegungsschein.

Nehmen Sie mir die Wohnung wäre ich gezwungen dieses Geld (ca 100.000 €) für mich selber zu verwenden. Das muss ich nicht, wenn Sie mir die Wohnung nicht nehmen.

Der Grund dafür, das eine Veräuserung der Sachen von Jens nur aus der Wohnung Schulterblatt 84 möglich und sinnvoll ist, ist der, das ein Umzug in Verbindung mit höheren Kosten für eine neu bezogene Wohnung den Erlös bei weitem Übersteigen würde. Es geht bei den Sachen von Jens nicht um Materialle werte, sondern um Ideele.

Ich bitte Sie daher um Verständnis, das ich meine Mietzahlungen ab Dezember einstellen werde, solange Sie nicht Zusagen können, das ich auch 2010 dort das gesamte Jahr (und darüber hinaus) Leben kann. Sobald diese Zusage kommt zahle ich alles samt Zinsen in einer Summe nach.

Sollte die Zusage nicht kommen, hätten Sie einige Zeit keine Mieteinnahmen und müssten die hohen Räumungskosten samt Gerichtskosten tragen, den dann würde ich Deutschland nie mehr betreten, Sie könnten Ihr Recht gegen mich nicht durchsetzen. Sie kommen zwar nach einiger Zeit in den Besitz der Wohnung, aber dies ist für Sie mit hohen Kosten, Arbeit und Ärger verbunden und der moralischen Last mein Leben (und das von Jens damit) zerstört zu haben.

Jens ist nicht Tod, sondern lebt in mir!

Ich bitte Sie eindringlich Herrn Dr Bosse zu signalisieren, das Sie mich dort weiter wohnen lassen.

Auf der Rückseite auf dem Brief an meine Vermieterin habe ich gesschrieben:

"Es ist menschlich so traurig, das Sie eine Situation mit einem verlogenen Untermieter so Lebensvernichtend ausnutzen. Herr H. hat mir gegenüber gesagt, er hätte die Kündigung ABGESCHICKT (also per Post), dann wäre mein Widerspruch rechtzeitig gewesen.

Sie haben so viele Häuser, wären also nicht auf diese eine Wohnung angewiesen.

Ich hingegen schon, denn nur mit dieser Wohnung kann ich mein 2. Lebensziel - die Rettung von 100.000 Menschenleben - erreichen. Denn nur, wenn ich eine Wohnung über Untervermietung finanzieren kann, kann mein Vermögen unangetatstet bleiben zur Finanzierung von Entwicklungshilfe. Das geht nur mit dieser Wohnung, die einen alten Mietvertrag hat.

Ich kann nur diesen letzten flammenden Apell anIhre Menschlichkeit richten und Sie eindringlich bitten, Dr Bosse vom Mietverein zu signalisieren, das ich dort die nächsten Jahre wohnen kann, wenn ich die Miete nachzahle"

Sonntag, 8. November 2009

Mit dem folgenden Problem starte ich morgen auf die Azoren:

(aus Zeitgründen kommt dieser Eintrag erst jetzt, wo ich schon 20 Tage hier bin...)

Roschdi zog bei mir ein, weil er zusagte während meines Azorenaufenthalts die Miete im Vorraus zu zahlen. Bei einem WG-Meeting wollte er davon plötzlich nichts mehr davon wissen. Im Affekt sagte ich dann: "Dann kündige ich die Wohnung, wenn es immer wieder nur Probleme gibt" Dann heizte er die Situation mit "Das machst Du doch sowieso nicht" an. Ich war im Zugzwang, druckte sofort die Kündigung aller Untermieter zum 31.12.09 und die für die Wohnung aus.

Dann sah es so aus als könnten wir uns doch noch einigen, aber plötzlich kippte die Situation wieder: Alle ausser mir standen auf und beraumten einfach für den nächsten Tag ein Treffen an. Mitlerweile weiss ich, das dieser Roschdi dann die Kündigung zu meiner Vermieterinn gebracht hatte. Am nächsten Tag sagte er aber, das er Sie aber "gerade" per Post geschickt hätte.

Also hätte es ausgereicht, wenn ich der Kündigung am kommenden Morgen bevor die Post bei meiner Vermieterin ist, mit Zeugen wiederspreche. Das machte ich dann auch schriftlich. Jetzt sieht es aber so aus, das er und andere um Ihre eigene Ehre zu wahren, mit meiner Vermieterin zusammenarbeiten und für sie als Zeuge aussagen, das die Kündigung der Wohnung VOR meinem Wiederspruch eingegangen sei. Rechtlich ist genau diese Reihenfolge entscheidend - sprich: ICH HAB VERLOREN, DA DIE UNTERMIETER GEGEN MICH AUSSAGEN UND DAS SCHULTERBLATT WIRD AUCH MIT MEINER WOHNUNG WEITER GENTRIFIZIERT!

Und hier findet Ihr die Reiseberichte (am besten mit der rechten Maustaste im neuen Fenster/Reiter öffnen):

Nov 09 (2) SAO MIGUEL

Nun müsste CORVO, dessen Erkundung ich abgeschlossen habe, kommen, aber das hab ich noch nicht veröffentlicht.

Nov 17 (1) FLORES
Nov 20 (1) FLORES

Nov 28 (1) PICO
Nov 30 (1) PICO
Dez 02 (1) PICO
Dez 03 (1) PICO
Dez 04 (2) PICO
Dez 09 (1) PICO
Dez 19 (1) PICO

Dez 24 (1) TERCEIRA
Dez 25 (1) TERCEIRA
Dez 26 (1) TERCEIRA
Dez 27 (1) TERCEIRA
Dez 28 (1) TERCEIRA
Dez 29 (1) TERCEIRA
Dez 30 (1) TERCEIRA
Dez 31 (1) TERCEIRA

Jan 01 (1) TERCEIRA
Jan 02 (1) TERCEIRA
Jan 03 (1) TERCEIRA
Jan 04 (1) TERCEIRA
Jan 05 (1) TERCEIRA
Jan 06 (1) TERCEIRA
Jan 07 (1) TERCEIRA
Jan 08 (1) TERCEIRA
Jan 09 (1) TERCEIRA
Jan 10 (1) TERCEIRA
Jan 11 (1) TERCEIRA
Jan 12 (1) TERCEIRA
Jan 13 (1) TERCEIRA
Jan 14 (1) TERCEIRA
Jan 15 (1) TERCEIRA
Jan 16 (1) TERCEIRA
Jan 17 (1) SANTA MARIA (mit dieser Insel bin ich auch ganz fertig!)
Jan 18 (1) SANTA MARIA

Zu Santa Maria ist leider noch lange nicht alles online, aber im Februar 2010 immerhin schon der

Feb 01 (1)

Dann ging es nach Sao Miguel. Online sind hier leider nur der

Feb 05 (1)
Feb 10 (1)
Feb 25 (1)

Die restlichen Tagebücher liegen in IRGEND einem Karton bei Hella und in Deutschland hab ich kaum die Zeit so was zu veröffentlichen, da geht es vorrangig um's Geld verdienen.

Samstag, 29. August 2009

Heute ist einer der in den letzten Jahren zum Glück selten gewordenen Tage, wo ich die Augen aufschlage und denke "Oh nein besser nicht.." Meine Planung fürs Wochenende ist völlig durcheinander. Dank Peter (*), der mir ansonsten auch schon so viele glückliche Stunden beschert hatte. Na fangen wir von vorne an, wo die Welt noch in Ordnung war für mich... Das war gestern Morgen. Mitlerweile habe ich einfach nur noch ANGST und dieses Gefühl der Beklemmung, weil alles zusammen zu viel ist, was grad SCHEISSE läuft.

Morgens Einsatz für die ASB - Sozialstation St Pauli - natürlich mit meinem geliebten TRIKE als Transportmittel.

Das einzige "Ersatzrad" steht ohnehin platt und mit loesem unreparablen Tretlager im Keller. Ein auf Ebay zu "1 € + günstiger Versand" ersteigerter Schlauch ist zwar schon da, aber die Rohloff müsste erst aufwendig mittels wohl neuer Schaltseilverlegung gangbar gemacht werden, was ich wohl wieder mal nicht aleine kann, da ich eine Imbusschraube am Schaltgriff nicht aufkriege und die Seilführung darin zudem sehr fummelig ist. Ich bin halt mehr der Fachmann für Touren und nicht für Technik. Das wird deutlich auch an den teils unterschiedlichen Einschätzungen zu diesen Themenbereichen aufgrund von Erfahrungsmangel in einem der Bereiche, in dem sich einer der beiden Beteiligten nicht so gut auskennt, wenn ich da so an meine Differenzen mit Peter (*) denke und umgekehrt.

Nach dem ASB Einsatz wäre ich (geplant) gern zum Eichbaumsee gefahren um dort beim alternativen "Umsonst und Drausen Festival" Wutzrock einen Stand zu machen. Aufgrund unsicherer Wetterlage fällt dies zunächst aus. Ich liebe dieses Wetter persönlich, aber es lässt keinen Standaufbau ohne Wetterschutz zu. Den habe ich auch nicht für meinen Stand, da er dann ohne Auto nicht transportierbar wäre.

Da es anfängt zu regnen und der Profex Radcomputer selbigen mit Ausfall und Fehlfunktionen quittiert (früher oder später) muß ich schnell runter um selbigen mit einer Folie mittels Expander wasserdicht zu machen.

An der Tür bemerke ich, das ich meinen Schlüssel auf dem Bett vergessen habe. Da Erwin aber von außen gegen die Tür drückt unterlasse ich das Vorhaben den Schlüssel zu holen, lehne die Tür an (Treppenhaustür ist ohnehin durch einen Keil wegen Umzugs gerade offen..), denn ich bin ja in ner Minute wieder da. Dabei habe ich leider auf die Schnelle nicht berücksichtigt, das
Erwin NOCH SCHNELLER war, wie ich, und stehe vor verschlossener Wohnungstüre. Das öffnen mittels "Scheckkarte" geht auch nicht mehr, nachdem es in vergangenen Jahren ein paar mal geklappt hatte.

Alles so weit meine eigene Schuld. Ich würde und könnte niemanden dafür Verantwortlich machen.

Als Murat nach Hause kommt und ich dann feststelle, das DIE GANZE ZEIT über Roschdi mit seiner Freundin da war und mein Klingeln einfach IGNORIERTE - egal ob Babyklingel unten oder herzzerreißende laute Schelle oben, BIN ICH MÄCHTIG SAUER!

WIE OFT hat mich das Geklingel anderer schon GENERVT, aber ich WÄRE NIE auf die Idee gekommen, einfach arrogant und assozial, selbstsüchtig nicht aufzumachen. DIE KRONE ist, das dieses Verhalten auch noch von den anderen Untermietern mit Verständnis belegt wird.

Ich werde trotzdem weiterhin an die Türanlage gehen, wenn es schellt und dieses arrogante Verhalten nicht annehmen. Eine andere WG im Haus werde ich fragen, ob ich dort einen Ersatzschlüssel hinterlegen kann.

Auf "Wetterschau.de" kalkuliere ich dann anhand der Vorhersage und des Niederschlagsradas der letzten 6 Stunden, das es jetzt nicht mehr regnen wird zum Morgen (so war es dann auch). Also ca 19 Uhr doch noch das Trike beladen und los über die Deichwartungswege. Ca 16 km. Als es gerade Dunkel ist bin ich da und kann mit Julia absprechen, das ich meinen Stand zwischen 2 beleuchteten Ständen gegen 10 % Umsatzbeteiligung aufbauen darf. Bis etwa 3 Uhr Nachts kann ich so knapp 100 € umsetzen und alle sind glücklich. Durch Staub und Feuchtigkeit von unten wird zwar reichlich Nacharbeit nötig sein, aber das gehört halt dazu und von der Zeitplanung hätte auch alles geklappt. Dazu gleich mehr..

Dank eines Sponsoring der Firma Cateye und dem Fund einer Fenix TK20 Lampe ist mein Trike nun mit einer optimalen LED-Lichtanlage ausgestattet: hinten das Cateye TL-LD 300 G und vorne eine die im Blinkmodus über 300 Stunden blinkt und im Dauerlicht 10 Nächte a 8 Stunden Licht spenden würde.

In der Paxis sieht das dann so aus: Blinkmodus vorn normal und Dauerlicht außerhalb des Trikes. Auf unbeleuchteten Strecken wechsel auf die Fenix, die im gedimmten Modus auch glaube 80 Stunden ein sehr helles UND die ganze Fahrbahn ausleuchtendes Licht bringt, ähnlich wie ich es vom IQ Fly gewohnt war. Alternativ steht auch noch ein wirklich Superheller Scheinwerfermodus, der 2 Stunden "beamen" auf große Entfernung ermöglicht, zur Verfügung.

Beladen war das Trike wie folgt auf der Rückfahrt: Vorne beide Räder jeweils 6-7 kg, hinten 55 kg (diese Angaben beinhalten das ausgrüstete Trike, da ich einfach alle Räder einzeln im beladenen Zustand nach einander auf die Waage gestellt hab + Eigengewicht (ich) 73 kg = 140-142 kg. Thoms benennt die Maximale Zuladung mit 150 (jetzt sogar 160!) kg und sagt aus per Anhänger auch schon 200 kg bewegt zu haben. Das müsste also alles im Rahmen sein und war einer der Kaufentscheidungsgründe.

Auf dem Hinweg war es etwas weniger Gewicht, da ich auf dem Rückweg zusätzlich zu meinem Stand auch noch ne Lage Pfandflaschen drauf hatte. So beladen erreicht Mensch im kleinsten Gang, wenn es die ehemalige OSt-West-Straße in Hamburg (Verbindung von Elbbrücken zur Reeperbahn) "hoch" geht oder auf ne Schleusenbrücke, gerade noch 6 km/h im kleinsten Gang. (max 36,3, Durchschnitt 14,6 macht 2 Stunden 16.51 auf dem Trike)

Da es mitlerweile 6 Uhr ist beschließe ich noch schnell bei "Erikas Eck" 5 belegte Brötchen a 90 cent zu fassen (hätt ich besser gelassen, da es nun schon das 2. mal ist, das ich unmittelbar danach auf´s Klo muß). "Erikas Eck" ist wenige hundert Meter von meiner Wohnung am Schlachthof (Ende der Kampstr. glaub ich). Angekommen bin ich bei Erika ganz normal ohne irgend eine Veränderung am Fahrverhalten des Trikes bemerkt zu haben.

Als ich da wieder weg will, muß ich aus dem Stand raus um einen Pfosten lenken und wunder mich, wieso der linke Lenkerteil gegen meine Feststellbremse stößt. Beim genaueren hinsehen stelle ich fest, das der Lenker sich weiter bewegen lässt wie die Räder folgen.

Also 19ener Schlüssel ausgepackt und die beiden Lenkschrauben festziehen. Aber da tut sich nicht viel - hätte mich auch gewundert, wo ich alle 100 - 140 km alle Schrauben anziehe. Genauer in die Eingeweide des Trikes geblickt:

DIE LENKUNG IST GEBROCHEN!

Zum Glück ist das so nah an der Wohnung - nur 2 Straßenecken - passiert, denn nun lässt sich das Trike zumindest nach rechts nur direkt mit Anfassen der Räder lenken! (mitlerweile hat Peter (*) diese Trike-Katastrophe als Garantiefall anerkannt und ich bekomme kurzfristig Ersatz und meine DualDrive aus Kulanz dazu)

Wenn ich Peter (*) glauben schenken darf (kann ich das? Peter ist ein Mensch, der billig produziert, keine Grundierung beim Lackieren!), ist dies noch NIE passiert und ich kann so hoffen, das mein Trike doch noch 20.000 km ereicht ohne weiteren Katastrophenbericht (dem dann auch leider nicht so war).

Für mich bedeutet dies nun, das eines der schönsten/intressantesten/engagiertesten Wochenenden in´s Wasser fällt, denn für Samstag war die Beteiligung an der Endlagersuche mit anschließendem Aufbruch nach Lüneburg, wo Sonntag 8 Uhr am Sande der Antitomtreck (LESENSWERTER LINK!) nach Berlin beginnt, geplant. Da ich natürlich einige Anti-Atom Sachen und Anstecker mitgenommen hätte bedeutet dies auch eine Umsatzeinbuße. Peter (*) gab mir als Ausgleich eine sonst 199 € teure DualDrive, die dann auch nicht sehr lange hielt und erneut ausgetauscht werden musste!

Mitunter durch solche Zeitfressenden Leerlaufzeiten wie "Schlüssel vergessen", von denen ich oben berichtet habe, stapelt sich sowohl vor meiner Zimmertüre, als auch in einem Karton in meinem Zimmer die Arbeit.

Ich versuche immer so vorzugehen: 1. Arbeit die Geld bringt (alles andere bleibt solange halt liegen) und DANN erst das liegen gebliebene. Damit kann sich meine Untermieterin Cordula (**) aber niemals abfinden und Stresst ständig "Mach das weg", obwohl es eindeutig vor MEINER Tür liegt. Das macht Sie SO LANGE, bis ich dann irgendwann einen WUTANFALL krieg und alles, die Unordnung NOCH GRÖSSER MACHEND, in mein Zimmer schmeiße. Dann komm ich nur noch mit Akrobatik aus meinen 4 Wänden. In selbigen ist nicht viel Platz zum sortieren ect, da ich sonst die Wohnung schon früher aufgeben hätte, da ich dazu eines der Untervermieteten Zimmer benötigt hätte und sich die Wohnung so nicht mehr über Untervermietung getragen hätte. Letztlich sägte Cordula (**) -also wie so oft- schön am eigenen Ast und gefärdete damit auch die anderen Mietverhältnisse.

Da ich zusätzlich zum Trikewochenendproblem nun von Roschdi auch noch angemacht wurde, wegen des "vergessenen Schlüssels", der ja gar nicht vergessen war, sondern eine unglückliche Reihung von Ereignissen und Mangelnder Kommunikation, und ich eben auch nur ein -eben nicht perfekter- MENSCH und keine Maschine bin und Codu (**) auch noch tönt "Wann kommt der Haufen weg" ist es nun so weit und ich krieg den eben beschriebenen WUTANFALL, was bedeutet, das ich nun GEZWUNGEN bin die liegengebliebene Verwaltungs und Sortier-Arbeit zu machen, obwohl soviel wichtigeres zu tun wäre.

Als ich dann auch noch den Schlüssel auf meinem Bett sehe, der am Anfang dieses Dramaberichts stand, schmeiß ich ihn wutentbrannt gegen die Wand, wo er natürlich meinen Lichterkettenstern trifft, soo das eine Lampe bis zu mir zurück spritzt...

(*) Konstrukteur meines Trikes, Name von der Redaktion geändert
(**) Namen von der readktion geändert

Montag, 24. August 2009

kostenloser Versand

Ebay ist immer wieder für eine Üerraschung gut.

Hier der neueste Fall:

Kundin kauft 3/4 Leggins und beschwert sich trotz korrekter Angaben wegen "falscher Größe"
Wir einigen uns auf eine zusätzliche Hose (die im Laden 4,99 kostet..) für 2,50 € incl. Versand..

Die Kundin fährt in Urlaub und beschwert sich, das die Hose noch nicht da sei (weil das Geld noch nicht da war) Da der Urlaubsort Hamburg ist, bring ich Ihr die Leggins als Zusatzservice in´s Hotel.

Kundin schreibt:

hallo....

dann fallen die portokosten aber doch weg.... es wurde ja nicht versendet... denke, dass sie die 1,50€ bestimmt zur hose gelegt haben.... danke...

lg Berta Igel (Name geändert)

Ich antworte und bin gespannt, wie Ihr das seht:

Also das ist ja nun echt unverschämt. Ich biete Extraservice und Sie wollen auch noch Geld zurück!

Bringen Sie mir die Hose zurück, ich erstatte 100 % (abzüglich Briefumschlag) und setze Sie auf meine Sperrliste in Ebay.

Ich muß dafür sorgen, das Sie in den Besitz der Ware kommen. WIE, ist aleine meine Sache.

Der Briefumschlag ist bereits beschriftet gewesen und wurde NICHT berechnet! Der ist jetzt ebenfalls in Ihrem Besitz.

WIESO darf die Post 1,45 verdienen, ICH aber nicht. Bin ich kein Mensch oder arbeiten bei der Post keine Menschen? Wiso soll meine Diesnstleistung kostenlos sein? Wieso verlangen Sie von der Post nicht auch die von Ebay propagierte aber in der Realität nicht existierende KOSTENLOSE ZUSTELLUNG?

Genau genommen wären die Versandkosten für die Leggins sogar um 1,60 € höher, denn meine persönliche Auslieferung entspricht der Versandart EINSCHREIBEN, denn ich habe eine Nachweisbare AUSLIEFERUNGSQUITTUNG (Vom Hotelempfangschef unterschrieben und dieser wurde gebeten sich auch von Ihnen den Empfang quittieren zu lassen.)

Diese Story find ich so intressant, das ich Sie mal der Öffentlichkeit (natürlich anonymisiert) in meinem Blog zur Diskussion stelle, Bin gespannt auf Reaktionen der freien Welt.

PS:

Ein anderer Kunde hat nach einem persönlichen Umtausch so gewertet;

EBAY KANN SO SCHÖN SEIN HABE GEWEINT VOR GLÜCK

Keine Discussion über die 5 € die er für mein Engagement gezahlt hat!


PSPS: Bevor nun noch wegen 5 cent gestritten wird, die ich zur 1,45 Briefmarke (bzw Kurierentgeld in unserem Fall) hinzugerechnet habe: VERSANDKOSTEN beinhalten auch den ZEITAUFWAND. Bei 5 cent entspricht das in Ihrem Spezialfall 5 cent STUNDENLOHN. Arbeiten Sie auch dafür?

PSPSPS: Wenn Sie knapp bei Kasse sind: In dem beschriebenen Holzhaus erhalten Sie Mo-Fr von 10.15-12.00 Uhr KOSTENLOS Kuchen, Brötchen, Kaffee, Tee und Mo-Fr 16-18 Uhr KOSTENLOS eine warme Mahlzeit zum Sattessen.

PSPSPSPS: Noch mehr Geld sparen lässt sich durch nächtigen im gegenüberliegenden Park. Dieser Tipp ist nicht unverschämt, denn ICH praktiziere dies auf Reisen GRUNDSÄTZLICH so.

Tut mir Leid, ICH habe keinerlei Verständnis für Ihre Forderung! Schreiben Sie mir doch mal wie Ihre Freundinnen das sehen.. (bei Zustimmung zu Ihrer Meinung bitte mit Ebay Namen..)

Donnerstag, 13. August 2009

Gericht Erlebnisbericht

Meine Vermieterin kaufte von mir eine antike Pendule unter Gewährleistungsausschluß obwohl ja angeblich alles Müll sei in meiner Wohnung und wundert sich dann, das die Uhr nicht geht..

Dann Klagte Sie, nachdem Ihr ein Vergleich, der die Veräußerung der Uhr über Ebay regelte, im Nach hinein doch nicht recht war.

Im ersten "frühen Termin" erkannte der Vorsitzende Richter richtigerweise, das dieser Vergleich besteht und fragte die Gegenseite, wie diese vom Vergleich weg käme. In der Hauptverhandlung dann war aber davon nicht mehr die Rede.

Der Richter wertet das unten zitierte Schreiben als "mündliche Vergleichsauflösung".

Völlig abwegig!

Ich antwortete daher zunächst mit einem Befangenheitsantrag und werde nun folgendes an den Richter schreiben:

Verehrter Vorsitzender Fricke

Nach Anwaltlicher Beratung erfolgt folgendes abschließendes Schriftstück meinerseits:

1. Hiermit erkläre ich die RÜCKNAHME des Befangenheitsantrags, denn ich denke, das Sie bei genauer Betrachtung der Sache durchaus auch unbefangen und gerecht entscheiden können.

2. Daher möchte ich ERGÄNZENDE AUSFÜHRUNGEN zum Rechtsstreit machen:

- Der Verkauf der Uhr erfolgte unter HAFTUNGSAUSSCHLUß
- Der Verkauf erfolgte nach MEHRFACHER IN AUGENSCHEINNAHME durch die Käuferinnen
(teils im Beisein eines anderen Intressenten, den ich als Zeugen dafür benennen kann, bitte um Hinweis bei Interesse)
- Der Verkauf erfolgte "wie besehen"
- unter Privatleuten erfolgt ein Verkauf von ANTIKEN Gegenständen generell unter Ausschluß sämtlicher Gewährleistungsrechte.
- auch wenn wiederholt BEHAUPTET wird, ich hätte irgendwelche Zusicherungen zum Zustand der Uhr gemacht, so entspricht dies einfach NICHT den Tatsachen und ist keineswegs bewiesen
- als nicht Fachmann für Antiqitäten KANN ich solche Zusicherungen auch nicht gemacht haben

Der Klagantrag zu 1) aus der Klagschrift vom 30.12.08 ist IST NICHT VOLLSTRECKUNGSFÄHIG "Rückgabe einer antiken, gebrauchten Uhr" Diese Angabe ist nicht hinreichend bestimmt.

Aus den vorgenannten Gründen bin ich auch nicht verpflichtet "eine teilweise Rückabwicklung des Vertrages zu stande zu bringen". Das ich mich dennoch um eine gütliche Einigung bemüht habe und die Vermieterseite vor Schaden zu bewahren ist MIR anzurechnen. Wenn diese Bemühungen nun darin gipfeln, das dies als "mündliche Vergleichsaufhebung" zu werten sei, so verstieße dies gegen Treu und Glauben!

Zuletzt möchte ich Ihnen also darlegen, wieso der Vergleich noch besteht:

In der hauptsächlich Streitgegenständlichen Anlage B3 habe ich ausgeführt:

(...) Daher bitte ich Sie vor oben genanntem Hintergrund zu überlegen entweder für einige Artikel auf das Einstellen auf Ebay doch noch zu verzichten oder eben auf die Gewinn/Verlust Beteiligung zu verzichten. Ich verzichte dann der Fairnis halber auch auf den Rückkauf der Artikel, die Sie behalten wollten..(...)

Es ging also NIEMALS um eine gänzliche Aufhebung der geschlossenen Vergleiche, sondern lediglich um DETAILFRAGEN!
Da ist die Rede von "einige" Artikel - nicht ALLE und ich habe geschrieben "zu überlegen". Mit keinem Wort habe ich angeboten die geschlossenen Vergleiche aufzuheben. Im Gegenteil, auf die Bitte der Vermieterin die Vergleiche SCHRIFTLICH aufzulösen habe ich NICHT geantwortet, da ich dazu SELBSTVERSTÄNDLICH NIEMALS BEREIT WAR und auch NIEMALS BEREIT SEIN WERDE, denn es geht insgesamt ja da um meine gesamte Existenz, da der Mietrechtliche Vergleich die Aufnahme von Untermietern regelte und den Verzicht auf neue Räumungsklagen beinhaltete. Nur vor diesem Hintergrund ist es überhaupt zum Vergleich bezüglich der gekauften Gegenstände gekommen. ES IST ALSO VÖLLIG ABWEGIG, das ich einen solchen Vergleich jemals bereit sein würde aufzulösen!!! Das sage ich mit aller nur erdenklichen Nachdrücklichkeit!

ES GAB KEINE VERGLEICHSAUFLÖSUNG!

Ganz abgesehen dessen ist eine nachträgliche KLAGERWEITERUNG auf den mietrechtlichen Vergleich auch nicht zulässig ohne den Streitwert zu erhöhen! Bei einer solchen Klagerweiterung würde ich, was den mietrechtlichen Vergleich betrifft, auch anwaltlich über die Rechtsschutzversicherung des Mietvereins vertreten und hätte mich niemals alleine verteidigt!

Ich apeliere an Sie mein Leben nicht zu zerstören durch eine eklatante Fehlentscheidung!

ICH BITTE UM EURE KOMMENTARE - Wie seht Ihr die Sache??

Samstag, 11. Juli 2009

Berufsverbot für Flaschensammler

Zur allgemeinen Einführung in die Thematik empfehle ich die Lektüre dieses taz Artikels

Dessen Kenntnis setze ich beim Lesen meines Artikls vorraus. Auf ihn bin ich gestossen bei der Recherche zu selbst gemachten Erfahrungen, die weiter unten Nachzulesen sind.


Ich hab beim Lesen des taz-Artikel einfach nur noch geheult. Das die Supermärkte diesen Menschen das Leben auch noch schwer machen, wo es denen doch sowieso VIEL schlechter geht wie ALLEN, die einen normalen Job haben. In Internetforen lese ich dann auch noch was vom angeblichen Abschaum der Menschheit: Die Flaschensammler. Viele schämen sich dafür. Wieso muß Mensch sich für umweltfreundliches Verhalten schämen? Verkehrte Welt!


Ich habe so eine Wut im Bauch gegen diese Pfandmafia - nur weil es Arbeit macht zu sortieren - wird nur Pfand kassiert und nicht wieder raus gegeben - es ist so unverschämt!


Bei mir ist es ja ein ganz anderer Hintergrund warum ich jedem cent hinterher laufe und eben auch Pfandflaschen sammel. Nicht mit festen Touren, sondern da, wo ich sowiesolang gehe, auf Partys und bei Großveranstaltungen, wo so viel rum liegt das es später weg geworfen wird, gar nicht alles aufgesammelt wird. Abgesehen vom sinnvollen Wiederverwerten und Rohstoffe, Energie sparen ist mein Antrieb, das was ich mit dem Erlös finanzieren möchte:


Ich habe beim Nachlassgericht Hamburg ein hinterlegtes Testament, das verfügt, das bei meinem Tod alles noch verfügbare Geld (woebei ich mich bemühe, das es möglichst viel ist) Entwicklungshilfeprojekten in Afrika (kein Brunnenbau, Quelleinfassungen) zur Verfügung steht. Dabei bedeutet jeder € mehr 1 Menschenleben, da mit jeweils 250 € eine Quelle eingefasst werden kann, die dann 250 Menschen sauberes Trinkwasser liefert.


Statt wie Viva Con Agua der Welthungerhilfe das Geld zur Verfügung zu stellen arbeite ich mit dem Stifterfond der GLS Gemeinschaftsbank (GLS Treuhand) zusammen, da die besser auf sich immer wieder verändernde Situationen reagieren können und mit meiner Stimme das Geld nach meinem Tod denke ich zuverlässig verteilen können. Mit meinen Vorgaben ist daher die GLS die Alleinerbin und nicht das von mir so gehasste Land Germania.


Jeder Einkaufswagen voll Pfandflaschen den ich sammel und nicht abgeben kann bedeutet dabei halt nicht nur 2 Stunden umsonst gearbeitet zu haben, sondern auch 10-18 weniger gerettete Menschenleben. So seh ich das...


Mit diesem Artikel würde ich gern etwas Lobbyarbeit machen für Menschen, die bei uns keine Stimme, keine Lobby haben. Ich würde gern erreichen das die Linke in Deutschland auf dieses Thema aufmerksam wird, es aufgreift und die Pfandmafia angreift.


Hier nun meine jüngsten Erfahrungen:


Schlagermove in Hamburg. 18 Uhr 30 bin ich beim real-Markt St Pauli - der größe Markt in St Pauli der DEUTLICH über 200 qm hat. Ich lade die Flaschen von meinem Rad in einen Einkaufswagen und werde sogleich von der Security belästigt. Ich werde gefragt ob ich die Flaschen nicht Dienstag abgeben könne. Selbstverständlich nicht, denn das bedeutet mehrere Stunden Zeitverlust durch 4 maliges Umlagern und möglicherweise Ärger mit den Vermieterinnen die schon 2 (erfolglose) Räumungsklagen TROTZ bezahlter Miete angestrengt haben.


Dann wird mir, da ich der an mich herangetragenen BITTE (nicht Anweisung!) nicht nachkomme der Zugang verwehrt mit Hinweis auf den Feierabend um 20.00 Uhr. Zur Erinnerung: Wir haben 18.30!


Rückblende: Ich hatte vor ein paar Monaten schon mal Schwierigkeiten Leergut in diesem Markt einzulösen und rief von der Verbraucherzentrale aus die Kundenhotline an. Dort war man empört über das Verhalten des Markts in St Pauli und machte diesem klar das Leegut in UNBEGRENZTER MENGE anzunehmen sei - auch dann wenn es mehrere Einkaufswagen seien.
Bei erneuten Problemen sollte ich von der Information aus die Kundenhotline erneut anrufen lassen. So machte ich mich ohne meinen vollen Einkaufswagen auf den Weg zur Information. Diese weigert sich anzurufen. Ich verlange den Marktleiter. Der stellvertretende Marktleiter Herr Peters lässt darauf hin ausrichten ich könne mein Leergut abgeben.


Als ich 20 Minuten in der Schlange gewartet habe kommt Herr Peters in Begleitung des Leiters der Security (der das Hausrecht hat, wenn beide Marktleiter nicht da sind) und eines weiteren Mitarbeiters und schafft mutwillig eine Situation, die ein Hausverbot als beliebtes Mittel gegen Flaschensammler rechtfertigen soll:


Es sind alle 3 Pfandautomaten in Betrieb und alle Kunden nehmen immer den nächst frei werdenden. Das ist Gerecht. Wie bei der Post oder im Reisezentrum. Doch ich solle an einen ganz bestimmten Automaten gehen, wo 2 andere Flaschensammler anstehen so das es statt 30 Minuten 70 Minuten dauern soll. (selbst damit wäre ich also vor Feierabend drausen gewesen, der Feierabendvorwand war also ganz klar vorgeschoben.) Doch ich laß mich nicht discriminieren durch in Kundeneinteilung in zweite und dritte Klasse und protestiere erst mal.


Als ich merke so nicht weiterzukommen und dabei bin zum zugewiesenen Automaten zu schieben stellt sich mir der Leiter der Security in den Weg und behauptet paradoxer Weise "Ach Sie sind ja unkooperativ, dann erteile ich Ihnen jetzt schon Hausverbot". Alle anderen in der Schlange durften abgeben - dafür habe ich 2 Zeugen.


So wird die Pfandverordnung ÜBERALL unterlaufen. Rechtlich müssten zumindest die PET-Flaschen und Dosen angenommen werden.


Würde ich mich nun weigern zu gehen wäre es Hausfriedensbruch. Flaschen abzugeben wäre also, egal wie, nicht möglich. Alle Arbeit war VÖLLIG umsonst. Ich schiebe den Wagen aus dem Markt um die Kundenhotline anzurufen. Da ich kein Telefon besitze muß ich also nun einen Bürger finden der einen Festnetzanschluß hat. Mein Eigentum im Wagen kann ich nicht mitnehmen, da die Räder beim Verlassen des Geländes blockieren.


In der Nähe war das Beckstraßenfest. Angeblich besitzt NIEMAND in der Straße ein Festnetztelefon. Wer glaubt wird selig. Trotzdem finde ich jemanden, der mich wiederwillig die KOSTENLOSE 0800erter Nummer anrufen lässt. Ohne Erfolg, da Wochenende ist.

Als ich zurück komme habe ich Glück, das der Wagen noch da ist mit meinen Flaschen. Doch ich mach den Fehler andere Flaschensammler, die mitlerweile auch nicht mehr eingelassen werden über ihre Rechte zu informieren. Zum einen ist dies die Kundenhotline anzurufen (auch wenn gedroht wird Hausverbot zu erteilen, wenn gedroht würde die Kundenhotline anzurufen!...) und zum anderen ist dies Anzeige bei der für das Marktwesen zuständigen Behörde (Bezirksamt Hamburg Mitte Klosterwall 2, 10. Stock Thobaben, 040-2854 3170) zu erstatten. Letzteres geht allerdings nur, wenn Einwegpfand dabei ist, denn Mehrweg ist rein Privatwirtschaftlich.

Dadurch bekam ich nicht mit, das eine Gruppe südländischer junger Männer in schwarzer Kleidung sich meines Leergutes bemächtigten und es in einen anderen Waagen umpackten. Als ich es bemerkte und ich die Leute zur Rede stellte weigerten sie sich mir meine Sachen (dabei 2 Radtaschen im Wert von 99 €) zurückzugeben obwohl auch ein Parkplatzwächter sagte, das es mir gehöre.

Die Leute kamen aber auch nicht in den Markt. Den Kunden wurde nun gesagt, sie dürfen nur einkaufen - Pfand abgeben am Montag. Da ich erst mein unabgeschlossenes Rad sicherte, damit das nicht auch noch entwendet wird im Tumult bekam ich nicht mit, das einer der Täter mit einer der Radtaschen (gefüllt mit PET-Flaschen und Dosen) von dannen zog. Niemand hat irgendwas gesehen. Niemand war bereit oder in der Lage die Polizei zu rufen. Meine eigene Suche blieb erfolglos. Als mir später doch noch ein Notruf gelang um wenigstens Zeugenaussagen der Securoity sichern zu könnnen vor Feierabend kam auch kein Streifenwagen vorbei. Kein Wunder: Auf Seiten der Polkizei ist Mensch sowieso gegen die Flaschensammler und per Schnellpolizeigericht bekommen immer die Marktleiter und Normalbeschäftigten RECHT. SOFORT.

Montags hab ich dann erneut bei der Kundenhotline angerufen. Diesmal 360 Grad Kehrtwende - es wurde aufgelegt. Obwohl es im EDEKA-Markt Paul Roosen Str. nicht EINEN wartenden gab, wurde die Pfandannahme durch Herrn INAN zunächst unterbunden. Dort hat man sogar ein extra Schild gegen die Flaschensammler, das bei Bedarf umgelegt wird... Zeuge sein wollte niemand. im Gegenteil - ich wurde angemacht oder mit tödlichem Schweigen angestarrt. Herr INAN wollte, das ich den Zettel herausgab auf dem ich seinen Namen notierte. Ich solle in sein Büro folgen. Auf dem Weg dahin bekam ich Angst das mir der Zettel mit unmittelbarem Zwang entwendet werden soll. Daher lief ich zurück in den Kundenbereich und sagte das ich dort auf die gerufene Polizei warte. Ich machte das geschehene nun so öffentlich das es nicht nur direkt neben mir stehende mitbekamen. Nur so konnte ich erreichen das wenigstens ein Pärchen die Zivilcourage besas mich zu unterstützen.

Früher waren es die Schwulen (bin selber bi) die Verfolgt und Discriminiert wurden - nun sind es die Flaschensammler.


Was ich erlebt habe, steht nur stellvertretend. Die meisten machen so was leider nicht öffentlich und wenn ich es jemandem erzähle wird es nicht geglaubt. Doch diesmal habe ich 2 Zeugen dafür, die ich gegenüber der zuständigen Behörde angegeben habe.


Ich bitte alle die Negative Erfahrungen mit dem Flaschensammeln gemacht haben diesen Artikel zu ergänzen. Falls mehrere aus Hamburg kommen könnten wir uns auch mal in der Roten Flora Treffen (Vorschlag Montag 20 Uhr in VOKÜ oder Halle, Essen ab 21 Uhr) um ein gemeinsames Vorgehen/Protest abzusprechen. Falls daran interesse besteht bitte in der ergänzung oder per Mail (
hamburgerinformationsradio@googlemail.com) mitteilen!

Mittwoch, 8. Juli 2009

VATTENFALL KÜNDIGEN


EILMELDUNGEN - eine Zusammenfassung (so schnell konnt ich gar nicht posten..)

Noch während ich im Zug sas (ich hatte mein Trike bei Wien abgeholt - dieser Reisebericht ist jetzt unter Jul 04 online) gab es einen Störfall in Krümmel. Ich dachte dann müssten ja wohl noch mehr Leute wie die 750, die die Selbstverpflichtung unterzeichnet hatten zur Blockade kommen. Das Gegenteil war leider der Fall. Wer versteht die Welt?

Und dann noch während der Blockade:

SAMSTAG 4.7.

Eine Reaktorschnellabschaltung hat das AKW Krümmel abgeschaltet. Atomkraftgegner fordern: ´Vattenfall die Lizenz entziehen! Atomkraftwerk stilllegen!´

Es reicht! Die Öffentlichkeit wird offensichtlich belogen und betrogen! Vattenfall behauptete, ein komplett überholtes Akw ans Netz zu bringen, nun dieser schwere Störfall!´, so Jan Becker vom Informationsnetzwerk ´contrAtom´, das gestern zur ´Krümmel Blockade´ aufgerufen hatte.

200 Atomkraftgegner hatten am Vortag für mehrere Stunden mit Sitzblockaden den Haupteingang zum AKW blockiert: ´Krümmel sofort wieder vom Netz!´ war ihre Forderung. Parallel meldete Betreiber Vattenfall, der Reaktor würde wieder auf Volllast hochgefahren, nachdem vergangene Woche bereits ein Defekt an einem Transformator zur erneuten Leistungsminderung gezwungen hatte.

Als Folge von der Schnellabschaltung des Kernkraftwerks Krümmels und gefolgten Stromausfall ist bei der Firma NXP Semiconductors Germany GmbH (HH- Eimsbüttel, Stresemannallee) die Absaugpumpe ausgefallen. Folge: Eine unbekannte Menge Chlorgas ist ausgetreten. Häuser mussten evekuiert werden. Die Giftgaswolke wurde u.a sogar in Harvesterhude, Eppendorf und Winterhude von Bürgern wahrgenommen.
Chlorgas ist äusserst giftig und wurde im Ersten Weltkrieg als tötliche chemische Waffe eingesetzt. Dazu Chaos durch Ampelausfall und Wasserrohrbrüche – Siehe Zeitungsartikel!

"Nach zwei fast identischen Pannen in zwei Jahren sind erhebliche Zweifel angebracht, ob Vattenfall die im Strafgesetzbuch festgeschriebenen Verwaltungsvorschriften für den Betrieb eines Kernkraftwerks eingehalten hat", sagte Sarrazin der MOPO. Quelle: 1

UND DAS SAGT DIE BEVÖLKERUNG

  • mopo.de: Darf der Pannenreaktor jemals wieder ans Netz gehen?
    05.07.2009 - 21:42:05
    Ja, warum denn nicht.: 16,80 %

    Nein, der Pannenreaktor ist eine zu große Gefahr und muß abgeschaltet bleiben.: 83,20 %
  • fr-online fragt: Sollten die AKW Brunsbüttel und Krümmel abgeschaltet bleiben?
    05.07.2009 - 21:06:22
    Ja - 2389 Stimmen / 86,59%
    Nein - 337 Stimmen / 12,21%
    Weiß nicht - 33 / 1,2%

Deutschland, 05.07.2009

Skandalreaktor Krümmel: An. Aus. An. Wieder Aus.

Schon beim Bau galt er als technisch überholt, seither gibt es im Schnitt einmal im Monat eine Panne im Akw Krümmel. Die 25jährige Geschichte eines Versagens.

Selbst die CDU geht langsam auf Distanz. Die Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Krümmel sei ´keine Meisterleistung´, gab der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Kiel, Manfred Ritzek, zu Protokoll. ´Es reicht´, schimpfen auch AtomkraftgegnerInnen und fordern: ´Vattenfall die Lizenz entziehen´. Zwei Jahre lang stand der Skandalreaktor nach dem verheerenden Trafobrand 2007 still.

Am 19. Juni gab Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) grünes Licht für seine Wiederinbetriebnahme. Man habe ´mit größter Sorgfalt und umfassend die Beseitigung der Mängel überwacht´ und dabei ´strengste Maßstäbe´ angelegt, begründete sie. Zweieinhalb Wochen und drei Störfälle später liegt der Reaktor bis auf Weiteres wieder still.

Das Atomkraftwerk Krümmel vor den Toren Hamburgs zählt zu den pannenanfälligsten im Land. Über 300 meldepflichtige Ereignisse verzeichneten die Behörden - im Schnitt jeden Monat eines. In der Statistik liegt Krümmel damit ganz vorne, in einer Liga mit Uraltreaktoren wie Biblis und Brunsbüttel. Experten verwundert das nicht: Krümmel, obwohl erst Ende 1983 ans Netz gegangen, gehört zur AKW-Baulinie ´69´, dem ältesten Reaktortyp in Deutschland.

Es galt schon bei seiner Inbetriebnahme als technisch überholt. Zugleich ist Krümmel mit 1.400 Megawatt der größte Siedewasserreaktor der Welt. Von einem ´getunten Schrottreaktor´ spricht Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital.

Schon beim Bau des Kraftwerks regiert der Pfusch. Der Reaktordruckbehälter hat zu dünne Wände, Teile, die nicht richtig passen, biegen die Ingenieure mit hydraulischen Pressen zurecht.

Das AKW Krümmel, das haben die vergangenen 25 Jahre gezeigt, funktioniert alles andere als einwandfrei. Pumpen jeder Art fallen immer wieder aus. Sicherheitstechnisch wichtige Ventile schließen oder öffnen nicht. Flansche reißen ab. Schieber und Klappen an wichtigen Not-, Kühl- und Druckentlastungssystemen blockieren oder versagen. Notstromdiesel starten nicht.

Es gibt Lecks, verbogene Leitungen, falsche Verkabelungen, jede Menge Störungen in der Elektrik und den Steuersystemen. Messinstrumente, Gleich- und Wechselrichter sowie die Dieselgeneratoren der Notstromversorgung fallen reihenweise immer wieder aus. Befestigungsschrauben reißen ab, Muttern sind lose. Mehrfach fällt die Eigenstromversorgung des Reaktors aus: der gefürchtete Notstromfall.

Ende 1986, ein halbes Jahr nach Tschernobyl, registrieren die Reaktorfahrer eine ´Veränderung des thermohydraulisch-nuklearen Stabilitätsverhaltens des Reaktorkerns´. 1987 kommt es in dem AKW zu mehreren Knallgasexplosionen, Sicherheits- und Entlastungsventile werden beschädigt. 1991 leckt der Nebenkühlkreislauf - Lochfraß an den Rohren.

Im Mai 1985 entdecken Kontrolleure die ersten Risse an Schweißnähten, Rohren und Behältern. Es werden nicht die einzigen bleiben. 1993 zählen die Prüfer insgesamt 72 Risse im Speisewassersystem und anderen kritischen Anlagenteilen, die - besonders gefährlich - während des Betriebes gewachsen sind. Das AKW bleibt über ein Jahr abgeschaltet.

Mit Rissen hat damals auch ein anderer Pannenreaktor zu kämpfen: das AKW Würgassen am Oberlauf der Weser, konzeptionell der ältere Bruder von Krümmel, aber nur halb so groß. Würgassen habe man deswegen als ´Reaktorschrott´ eingestuft, sagt Smital: ´Es ging niemals mehr in Betrieb.´ Das AKW Krümmel dagegen wird aufwendig repariert. 1998 tauchen erneut Risse im Speisewassersystem auf.

Seit den 1990er-Jahren macht Krümmel auch als Krebsreaktor von sich reden. Rings um das Kraftwerk erkranken immer mehr Kinder an Leukämie. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es eine stärkere Häufung. Diese Krebsart wird besonders leicht durch radioaktive Strahlung hervorgerufen. Bürgerinitiativen vermuten inzwischen einen Unfall im benachbarten Kernforschungszentrum GKSS in Geesthacht als Hauptursache.

Entwarnung für Krümmel bedeutet das aber nicht. Denn auch für die Umgebung aller anderen Atomkraftwerke wies eine Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters deutlich erhöhte Krebsraten bei kleinen Kindern nach. Der Leiter des Krebsregisters räumte inzwischen ein, die tatsächliche Strahlenbelastung rings um Atomkraftwerke könne auch erheblich höher sein als offiziell angenommen.

Dass in Krümmel längst nicht alles zum Besten steht, hat der verheerende Trafobrand am 28. Juni 2007 gezeigt. Nicht in erster Linie wegen der schwarzen Rauchschwaden. Sondern wegen der zahlreichen Mängel, die sich in Zusammenhang mit dem Brand offenbarten - oder erst durch die Zwangspause danach. Bei normalen Revisionen, schildert der Reaktorsicherheitsexperte Christian Küppers vom Öko-Institut das Problem, könne man schon aus Zeitgründen längst nicht alles prüfen. ´Wenn man länger Zeit hat, findet man plötzlich alles Mögliche.´

Zum Beispiel in Krümmel: viele neue Risse an sicherheitstechnisch wichtigen Armaturen. Die komplizierte Reparatur dauert Monate. Vattenfall versichert anschließend, ´dass das Kernkraftwerk Krümmel sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand ist´. An diese Bedingung hatte einst das Bundesverfassungsgericht den Betrieb von Atomanlagen geknüpft.

Sozialministerin Trauernicht, die sich auf Initiative der Antiatominitiative ´.ausgestrahlt´ mit Tausenden von Protestschreiben gegen die Wiederinbetriebnahme konfrontiert sah, schrieb dazu lediglich, dass die ´Armaturensanierung dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht´. Eine Aussage über den Reaktor als Ganzes traf sie wohlweislich nicht.

Schließlich ist das AKW Krümmel nach wie vor nicht gegen Flugzeugabsturz geschützt. Und allen Reparaturen zum Trotz treten immer wieder dieselben Fehler auf. Beim Trafobrand 2007 etwa war unter anderem eine der Speisewasserpumpen ausgefallen, die Kühlwasser in den Reaktor drückt, die Ursache: defekte Elektronik. Vier Tage nach Wiederinbetriebnahme muss Vattenfall bereits wieder einen Elektronikdefekt im Reaktorschutzsystem melden.

Am Mittwoch, Krümmel läuft da gerade einmal eine Woche unter Volllast, decken Anwohner dann die erste Notabschaltung auf. Ein Mitarbeiter hatte bei Wartungsarbeiten vergessen, ein Ventil wieder zurückzustellen; die Folge waren der Ausfall eines Trafos, der das AKW mit Strom versorgen sollte - und Probleme bei der Steuerung der Speisewasserpumpen.

Am Freitag kündigte Vattenfall an, der Reaktor werde ab dem Wochenende wieder mit voller Leistung Strom produzieren. Am Samstagmittag um 12.02 Uhr kommt es - genau wie 2007 - zu einem Kurzschluss in einem der beiden Netztranformatoren. Es folgt eine Reaktorschnellabschaltung: die Notbremse.

Deutschland, 05.07.2009

AKW Krümmel: Vorgeschriebene Audio-Überwachung nicht in Betrieb

Die von der Kieler Atomaufsicht vorgeschriebene Audio-Überwachung im Atomkraftwerk Krümmel ist am vergangenen Samstag offenbar noch nicht in Betrieb gewesen. Die Tageszeitung «Die Welt» (Montagausgabe) berichtet, dies hätten Mitarbeiter von Vattenfall Europe ebenso wie das aufsichtführende schleswig-holsteinische Sozialministerium bestätigt.

Aufzeichnungen hätten Aufschluss über die Umstände der Schnellabschaltung des Reaktors bringen können.

Am 25. Februar dieses Jahres hatte das Kieler Ministerium den AKW-Betreiber Vattenfall zur Einführung der Audioaufzeichnungen auf der Reaktorwarte verpflichtet. Dies sei eine Anpassung an Sicherheitsstandards, die in anderen sicherheitsrelevanten Branchen seit vielen Jahren gängige, anerkannte und bewährte Praxis seien - beispielsweise in der Luft- und der Seefahrt.

Am 25. März reichte Vattenfall beim Oberverwaltungsgericht Schleswig Klage gegen die Anordnung ein. Das Ministerium forderte, dass Vattenfall die Anlage zur Audioüberwachung fristgerecht in Betrieb nimmt. Vattenfall erklärte sich zur Installierung der Anlage bereit, wollte diese aber zunächst nicht in Betrieb nehmen.

Kurz nachdem Politiker beschwören, das die NOTABSCHALTUNG kein ernsthafter STÖRFALL sei (….!) wurde bekannt, das Vattenfall auch in Schweden arge Probleme mit der Atomaufsicht hat nach 60 Störfällen, davon 2 schweren.

8.7.2009 NDR info 6 Uhr 17: Auch die SPD und DIE GRÜNEN fordern EUCH auf den STROMANBIETER zu wechseln: Vattenfall müsse spüren, das die Verbraucher ihm NICHT MEHR TRAUEN

JETZT HANDELN:

VATTENFALL oder E.ON KÜNDIGEN – STROMANBIETER WECHSELN und:

Der schwere Störfall im Atomkraftwerk Krümmel hat einmal mehr gezeigt,
wie hoch das Unfallrisiko dieser Technologie ist. Die öffentliche Debatte
um die Sicherheit der Atomkraft ist durch den Störfall neu entbrannt.
CDU/CSU und FDP geraten mit ihrer Forderung nach einer Aufkündigung des
Atomausstiegs in die Defensive.

Wir müssen die Gelegenheit nutzen, einen Kurswechsel der Atomparteien
durchzusetzen: Krümmel darf nicht wieder ans Netz. Der Atomausstieg muss
so rasch wie möglich umgesetzt werden!
Unterzeichne den Appell an Merkel, Seehofer und Westerwelle:

http://www.campact.de/atom2/sn5/signer

Viele Grüße

PS Mitlerweile musste auch die Bundesregierung einräumen, das die älteren AKW´s in Deutschland NICHT zu den sichersten zählen und TECHNISCH VERALTET sind...

PSPS Wenn Sie nicht wissen wie Sie den Anbieter wechseln (dauert 15 Minuten, wenn Sie ihre letzte Stromrechnung zur Hand haben!) melden Sie sich bei mir unter hamburgerinformationsradio@googlemail.com Sie bauchen KEINEN Zugang zu Ihrem Stromzähler dafür!